Alternativen zur Mitgliederversammlung: Ausschreibung und Online-Versammlung

Ihr Lieben,

normalerweise hätten wir am 14. Mai unsere zweite reguläre Mitgliederversammlung dieses Jahr abgehalten, aber wie ihr alle wisst, sind solche Versammlungen derzeit auf nicht absehbare Zeit aus Infektionsschutzgründen nicht erlaubt. Also müssen wir alternative Wege gehen, damit wir unser Verbandsleben trotzdem fortführen können. Nach Einschätzung der Netzbegrünung gibt es bislang jedoch kein Verfahren um sicher und anonym digitale Wahlen durchzuführen. Daher wollen wir das Frauenföderungsteam und das Diversityteam, die diese MV neu gewählt worden wären, ausschreiben. Zusätzlich dazu wollen wir uns am 27. Mai ab 19 Uhr zu einer Art Online Versammlung treffen, damit wir trotzdem zusammen können und die Berichte und Pläne der Teams, der AKs, des Vorstands und unserer neuen Stadträtin Clara hören können!

Ausschreibung der Teams

Schreib uns bis zum 21. Mai eine Mail an vorstand@gjm.de, in der du in ein paar Sätzen sagst, in welchem Team und warum du gerne dort mitarbeiten möchtest und was du möglicherweise bisher schon an Erfahrung in dem Bereich gesammelt hast. Wir freuen uns sehr auf deine Nachricht! Bei Fragen kannst du dich gerne jederzeit an Feli (für das Frauenförderungsteam), Miri (für das Diversityteam), oder an Cosima wenden. Nach Ende der Frist werden aus den Interessierten (sofern es mehr sind als Plätze) möglichst diverse Teams zusammengestellt, bei denen der Wissenstransfer zwischen mehr und weniger erfahrenen Mitgliedern gewährleistet wird.
Frauenförderungsteam:
Das Team besteht aus 4 Mitgliedern (davon mindestens 2 Frauen), die für 6 Monate im Amt sind, sowie einem Vorstandsmitglied. Es ist dafür zuständig eine verbandsweite Strategie zur Frauenförderung zu erarbeiten, sowie monatliche Frauenvernetzungstreffen (Frühstücke, Barabende, etc.) und das jährlich stattfindende Frauenforum (ganztägige Veranstaltung, bei der Frauen im Verband sich vernetzen können und sich in einem geschützten Rahmen mit sonst männerdominierten Themen auseinandersetzen können) zu organisieren. Das Team trifft sich/telefoniert ca. einmal im Monat.
Diversity Team:
Das Team besteht aus 4 Mitgliedern (davon mindestens 2 Frauen), die für 6 Monate im Amt sind, sowie einem Vorstandsmitglied. Es ist dafür zuständig eine langfristige Strategie zur besseren Ansprache und Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit jeglichem Bildungshintergrund, sowie von Inter- und Transpersonen zu erarbeiten. Das Team trifft sich/telefoniert ca. alle zwei Wochen.

Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbungen, sowie auf coole Online-Formate, die die Teams erarbeiten werden, damit wir auch in ungewissen Zeiten politisch arbeiten können!

Online „Mitgliederversammlung“

Am 27. Mai ab 19 Uhr treffen wir uns auf Zoom! Hier werden die Teams und der Vorstand ihre Arbeit im vergangenen halben Jahr vorstellen – beispielsweise wird das Diversity Team das Ergebnis der Umfrage zur Verbandsstruktur vorstellen. Wir werden die neuen Teammitglieder und Bündnisverantwortlichen vorstellen und unsere AKs präsentieren ihre Arbeitsprogramme für das kommende halbe Jahr. Nicht zuletzt wird auch Clara Nitsche, frischgebackene Stadträtin der GJM, über ihre ersten Wochen in der Fraktion und die nun für sie anstehende Arbeit im Rat berichten!

Werde Bündnisverantwortliche*r für uns!

Ihr Lieben,

wie einige von euch vielleicht wissen, sind wir als GRÜNE JUGEND München Teil von mehreren Bündnissen. Da wir euch die Möglichkeit geben wollen euch an der Bündnisarbeit zu beteiligen, haben wir im Rahmen unserer Strukturänderungen letztes Jahr beschlossen, dass wir Bündnisverantwortliche ausschreiben wollen (weitere Infos hier). Nun ist es soweit!

Was bedeutet es überhaupt Bündnisverantwortliche*r zu sein?
Es soll pro Bündnis zwei Verantwortliche geben (davon mindestens eine Frau), die für die Dauer eines halben Jahres ernannt werden. Sie sollen Bündnistreffen besuchen, dort unseren Verband repräsentieren und sich auch an der Organisation von Aktionen der Bündnisse beteiligen. Dabei sollen sie stets in engem Kontakt mit dem Vorstand und den Mitgliedern (beispielsweise über thematisch naheliegende AKs) stehen und diesen berichten. Man sollte genügend zeitliche Ressourcen mitbringen, um sich im jeweiligen Bündnis zu engagieren.

Wie kann ich mich als Verantwortliche*r für ein Bündnis melden?
Schreib uns bis zum 6. Mai eine Mail an buendnisse [ät] gjm.de, in der du in ein paar Sätzen sagst, in welchem Bündnis und warum du gerne dort mitarbeiten möchtest und was du möglicherweise bisher schon an Erfahrung in dem Bereich gesammelt hast. Wir freuen uns sehr auf deine Nachricht! Bei Fragen kannst du dich gerne jederzeit an pia.paulsteiner [ät] gjm.de oder cosima.pfannschmidt [ät] gjm.de wenden. Nach Ende der Frist werden aus den Interessierten (sofern es mehr sind als Plätze) möglichst diverse Tandems zusammengestellt, bei dem der Wissenstransfer zwischen mehr und weniger erfahrenen Mitgliedern gewährleistet wird.

Hier die Bündnisse für die wir Verantwortliche suchen, plus wie sie arbeiten und was du dazu wissen solltest:

Linkes Bündnis gegen Antisemitismus
Das Bündnis recherchiert und schreibt vor allem Artikel über antisemitische Äußerungen verschiedener Akteure*innen und organisiert Vorträge und Demos. Der*die Bündnisverantwortliche kann z.B. Ideen für Vorträge einbringen, sonst werden in den Plena, die 1 Mal pro Monat stattfinden, besprochen, worüber Artikel geschrieben werden sollen und ob es Demos geben soll. Tieferes Vorwissen zu Antisemitismus ist von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Durch die Mitarbeit kann man einiges über die komplexe Funktionsweise des Antisemitismus lernen. Weitere Infos zum Bündnis findet ihr unter lbga-muenchen.org.

noPAG & noPAGJugend
Das NoPAG Bündnis ist 2018 als Zusammenschluss gegen die Änderungen am Polizeiaufgabengesetz entstanden. Das grundliegende Ziel ist nach wie vor eine vollkommen andere innere Sicherheitspolitik. Das Bündnis hat nun aber auch andere Kernpunkte, so wird besonders viel Arbeit zur Herausstellung der Opfer repressiver Innenpolitik aufgewandt und gezeigt, dass gerade z.B. Geflüchtete besonders darunter leiden. Der Arbeitsaufwand bei NoPAG bzw. der NoPAG Jugend ist fluktuierend aber stets überschaubar. Bündnistreffen finden bei Bedarf aber nicht öfter als alle 2-4 Wochen statt. Die Möglichkeiten zur Entfaltung umfassen das aktive einbringen bei Bündnistreffen, das organisieren von Demos und Aktionen, sowie Gestaltung der Social Media Präsenz der NoPAG Jugend. Vorwissen ist keines erforderlich, ein grundsätzliches Interesse an Innenpolitik sollte bestehen. Bei Fragen, die sicher auftauchen werden, kann man immer mit der Hilfsbereitschaft und dem Wissen der anderen rechnen. Weitere Infos zum Bündnis findet ihr unter nopagby.de.

Weg mit §218
Das Bündnis hat sich in München 2019 gegründet und organisiert Aktionen zum bundesweiten Tag für sexuelle Selbstbestimmung im September. Ansonsten passiert nicht so viel. Es finden alle paar Monate Treffen statt. Du solltest Interesse an Feminismus und insbesondere dem Thema köperlicher Selbstbestimmung und der Abschaffung der Paragraphen 218 und 219a im Stafgesetzbuch (zu Schwangerschaftsabbruch) mitbringen.

Frauensstreik
Das Frauenstreikbündnis kämpft gegen die Unterdrückung von Frauen und erarbeitet unterschiedliche Streikformate um auf Missstände aufmerksam zu machen. Das Bündnis trifft sich jeden dritten Dienstag im Monat im Kulturladen Westend und zu gelegentlichen Veranstaltungen. Am intensivsten ist der Arbeitsaufwand dann um den 08. März rum, ist aber variabel. Auch hier sollte man Interesse an Feminismus mitbringen. Hier können nur Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-binäre und Trans-Personen mitarbeiten. Weitere Infos zum Bündnis findet ihr unter facebook.com/frauenstreikmuenchen.

Ende Gelände
Ende Gelände ist eine immer weiter wachsende Bewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Kampf für Klimagerechtigkeit dort hinzutragen, wo die Klimakrise gemacht wird: Sei es in Kohlegruben oder auf überlasteten Straßen – EG stoppt die Teile unserer Industrie, die angeblich nicht geändert werden können und vollzieht den Wandel für eine kurze Zeit selbst – doch viel wichtiger – EG schafft Aufmerksamkeit und macht Druck auf die Politik, ein Wirtschaftssystem zu gestalten, dass jenseits von Wachstumszwängen agiert und sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Die Arbeit bei Ende Gelände kann unterschiedlich intensiv gestaltet werden. Eine coole Möglichkeit ist die Gestaltung einer Busanfahrt zu Aktionen z.B. im Rheinland durch die GJ und andere oder die Organisation von Aktionstrainings. Ein grundliegendes Interesse und Wissen über die Klimagerechtigkeitsbewegung ist sinnvoll und man sollte die Aktionsform von Ende Gelände – ziviler Ungehorsam – unterstützen. Weitere Infos zu Ende Gelände findet ihr unter ende-gelaende.org.

Fridays for Future
(Kein Bündnis, aber eine Bewegung, mit der wir eng zusammenarbeiten wollen)
Fridays for Future (FFF) ist eine weltweite, überparteiliche, autonome und dezentral organisierte Klimastreik-Bewegung. FFF bringt die Thematik der Klimakrise als eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation auf die Straße. Sie hat die Wissenschaft im Rücken und fordert die Politik auf, der drohenden Klimakatastrophe entschieden und mit wirksamen Mitteln entgegenzuwirken. Auf Bundesebene werden zum Beispiel der Kohleausstieg bis 2030 und 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035 gefordert. Die in München aktive Gruppe von FFF hat auch konkrete Forderungen bzgl. der Stadt München aufgestellt. Jeden Freitag wird gestreikt, in der Stadt, sowie aktuell alternativ im Netz. Darüber hinaus kann man bei FFF aktiv mitgestalten. Es gibt ein Orgateam, das Streiks und andere Projekte plant, sowie AGs zu verschiedenen Themen, wie die Kreativ-AG. Plena finden ca. einmal die Woche statt. Als Verantwortliche der GJM für FFF solltest du uns in erster Linie berichten, was FFF in München und bundesweit plant, damit wir immer auf dem neusten Stand sind und Unterstützungs- und Kooperationsmöglichkeiten finden können. An Vorwissen brauchst du eigentlich nur, was die Klimakrise ungefähr ist und was sie für unsere Gesellschaft bedeutet. Weitere Infos zu FFF findet ihr unter facebook.com/fridaysforfuturemuenchen.

München muss Humanität beweisen: Aufnahme von 500 Geflüchteten jetzt!

München, 14. April 2020

Die Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln sind seit Langem untragbar, doch angesichts des drohenden Ausbruchs von Covid-19 ist unverzügliches Handeln angebracht.

Nachdem die bayrischen Jugendorganisationen der GRÜNEN JUGEND, den Jusos und der Linksjugend [‘solid] bereits letzte Woche die Aufnahme Geflüchteter in Bayern gefordert haben, rufen wir zusammen mit einem breiten Bündnis im angehängten offenen Brief den Oberbürgermeister Dieter Reiter dazu auf, dass die Stadt München von allen Mitteln Gebrauch macht, die ihr zur Verfügung stehen, um zur Evakuierung der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln beizutragen.


Pia Paulsteiner, Sprecherin der Grünen Jugend München:

Dass München sich zum Sicheren Hafen erklärt hat, war ein guter Schritt, aber jetzt müssen diesem Versprechen auch Taten folgen. Die Zusage, ein Seenotrettungsschiff mittels einer Patenschaft durch städtische Mittel zu unterstützen, würde zu einer Farce verkommen, wenn Oberbürgermeister Reiter nicht alles in seiner Macht stehende unternimmt, um die Evakuierung der Lager voranzutreiben. Beweisen Sie Humanität!

 

Anbei der offene Brief:

An den Oberbürgermeister Dieter Reiter
Sowie die Vertreter*innen der Koalitionsverhandlungen für den Stadtrat München

München, der 14. April 2020

Offener Brief der GRÜNEN JUGEND Bayern, der GRÜNEN JUGEND München, der linksjugend [‘solid] Bayern, des Bayerischen Flüchtlingsrats, des Münchner Flüchtlingsrats, der Münchner Mentoren, des Bellevue di Monaco, der Seebrücke München, der Solidarity City München und der Karawane

An den Außengrenzen der EU harren derzeit mehr als 40.000 Menschen in unwürdigen Verhältnissen aus. Es ist nicht vorstellbar, was passieren wird, wenn COVID-19 in den Flüchtlingslagern auf Lesbos und auf den anderen griechischen Inseln ausbricht, zumal die hygienischen und medizinischen Bedingungen dort katastrophal sind. Die Bundesregierung hat sich vergangene Woche zur Aufnahme von 50 unbegleiteten Minderjährigen verpflichtet , was angesichts der Situation vor Ort reiner Zynismus ist.

München hat sich zum Sicheren Hafen erklärt und somit Bereitschaft gezeigt, ein Kontingent an Geflüchteten aufzunehmen. Wir begrüßen außerdem den auf Antrag der SPD und der Grünen/Rosa Liste getroffenen Stadtratsbeschluss zur Unterstützung der Kampagne #LeaveNoOneBehind.

Es gilt jetzt vor allem, schnell zu handeln. Daher fordern wir Sie auf:

1. Legen Sie eine konkrete Mindestzahl an Personen fest, die in München Schutz finden können und für die die Stadt Kapazitäten hat.  Diese Zahl sollte höher als 500 sein, davon mindestens 120 unbegleitete Minderjährige, da für diese laut Aussage der Münchner Jugendhilfeverbände Platz ist.

2. Üben Sie Druck auf die Landesregierung aus. Als Landeshauptstadt ist München in der Verantwortung und hat Vorbildfunktion und außerdem großen Einfluss innerhalb des Freistaats.

3. Setzen Sie als drittgrößte Stadt Deutschlands ein Zeichen über die bayerischen Grenzen hinaus. Fordern Sie vom Bundesinnenministerium die Genehmigung für Landesaufnahmeprogramme, die derzeit unter CSU-Führung blockiert wird.

Die Corona-Krise zeigt, wie schnell und effektiv gehandelt werden kann. Umso unverständlicher ist es für uns, dass für Flüchtende in Not keine raschen Hilfemaßnahmen getroffen werden, sondern quälend langsame Verfahren laufen. Zeigen Sie Humanität und lassen Sie die Menschen nicht zurück!

Für Rückfragen und ein Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

GRÜNE JUGEND Bayern (vertreten durch Saskia Weishaupt und Mirjam Körner, Landessprecherinnen)

GRÜNE JUGEND München (vertreten durch Pia Paulsteiner und Felicitas Berger, Kreissprecherinnen)

linksjugend [‘solid] Bayern (vertreten durch Anna Westner, Landessprecherin)

Bayerischer Flüchtlingsrat (vertreten durch Katharina Grote, Sprecherin)

Münchner Flüchtlingsrat (vertreten durch Julian Rapp)

Münchner Mentoren (vertreten durch Elena Löber)

Bellevue di Monaco (vertreten durch Moritz Grebner)

Seebrücke München

Solidarity City München (vertreten durch Adam Yamani)

Veranstaltungs-Absagen aufgrund des Corona Virus

Ihr Lieben,

Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen: Merkel hat nun auch dazu aufgerufen, alle Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, abzusagen. Wir halten das auch für eine sinnvolle Maßnahme um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit es nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommt, und Risikogruppen zu schützen. Gesundheit ist wichtiger als Wahlkampf. Daher haben wir uns nun, schweren Herzens und nach langen Überlegungen, dazu entschieden alle weiteren (Wahlkampf-)Veranstaltungen abzusagen. Es tut uns sehr leid, dass es jetzt zu diesem Schritt kommt und dass wir schon zwei mal andere, neue Pläne angekündigt haben. Die Lage verändert sich leider sehr schnell und wir haben zu jedem Zeitpunkt versucht das beste draus zu machen, im Rahmen dessen, was wir zu dem Zeitpunkt für vertretbar gehalten haben. Wir hoffen ihr habt Verständnis.

Geht trotzdem am Sonntag wählen oder werft noch schnell eure Briefwahlunterlagen ein! Und sagt all euren Freund*innen, Verwandten und Bekannten, dass sie das auch tun sollen, am besten noch mit dem Kreuz ✖️bei Katrin Habenschaden und bei den GRÜNEN 🗳📮! Und dazu noch: 3 Stimmen für Clara Nitsche und Pascal Dintner, unserem Spitzenduo. Wascht außerdem eure Hände regelmäßig, macht (wenn möglich) Home Office und helft euren Großeltern und Nachbar*innen bei Einkäufen und Botengängen.

Wenn sich die Lage wieder entspannt hat machen wir natürlich trotzdem noch eine fulminante Party zum Abschluss dieses wunderbaren Wahlkampfs! Vielen Dank schon einmal an dieser Stelle für euren großartigen Einsatz für ein solidarisches, ökologisches und lebenswertes München! 💚✨🎉

Über weitere Entwicklungen im Verband halten wir euch über unseren Telegram Channel auf dem Laufenden.

Gemeinsam für Frauenrechte einstehen

Ausgerechnet am Frauenkampftag planen Abtreibungsgegner*innen von ALfA gemeinsam mit der CSU bei einer Demonstration am Oberanger in München ihre Positionen kundzutun. Anlass dafür ist, dass die SPD am 08. März 2019 Abtreibungsärzt*innen mit der roten AFS-Rose auszeichnen wird. Die JuSos München wollen die Kundgebung der CSU und von ALfA nicht einfach hinnehmen und organisieren deshalb eine Gegendemonstration vor dem SPD-Büro am Oberanger. Die GRÜNE JUGEND München solidarisiert sich mit den JuSos und den auszuzeichnenden Ärzt*innen und wird an der Gegendemonstration teilnehmen.

Die JuSos und GRÜNE JUGEND München teilen die Position, dass die Paragraphen §218 und 219a endlich abgeschafft werden sollen.

Johanna Fehrle, Sprecherin der Grünen Jugend München:

„Wir fragen uns, warum die SPD mit der Auszeichnung der Ärzt*innen gegen ihre eigene Gesetzgebung handelt. Schließlich lag es an ihr als Regierungspartei, die längst fällige Aufhebung des Paragraphen §219a durchzusetzen, was von der SPD aber versäumt wurde. Das Recht einer Frau auf freie Entscheidung über ihren Körper zu kriminalisieren und Aufklärung über medizinische Prozeduren zu behindern, ist in höchstem Maße frauenverachtend. Wir lassen uns von  reaktionären und frauenfeindlichen Kräften wie der CSU und AlfA aber nicht den Frauenkampftag vermiesen und werden sowohl bei der Gegendemo als auch bei unserer Fotoaktion viel Spaß haben.“