BayernLB: Beteiligung an Öl-Pipeline stoppen!

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, den hart erkämpften Baustopp der Dakota Access Pipeline zu beenden, was für die dort lebenden Menschen ebenso wie für die Umwelt einer Katastrophe gleichkommt. Das war zu befürchten, doch dass die Gelder für den Bau der Ölpipeline zum Teil aus München kommen, ist unsäglich.

Dazu Saskia Weishaupt, Sprecherin der GRÜNE JUGEND München:

„Diese Pipeline bedroht nicht nur die Lebensräume der indigenen Bevölkerung, sie manifestiert auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für die kommenden Jahrzehnte. Der Klimawandel ist Realität – diese Tatsache sollte auch Präsident Trump endlich einsehen!“

Die Rolle der BayernLB kommentiert Sprecher Georg Kurz:

„Dass die Bayerische Landesbank diesen Irrsinn auch noch finanziert, ist unglaublich. Die Menschen in Bayern wissen sehr genau, wie gefährlich das Festhalten an Öl, Gas und Kohle ist. Das zeigen sowohl die gestrige Demonstration vor dem Sitz der BayernLB in München als auch die fast 300.000 Unterzeichnenden der entsprechenden Petition.“

Wir fordern die BayernLB auf, sich nicht länger an der Zerstörung unserer Zukunft zu beteiligen. Auch die bayerische Regierung darf sich hier nicht mehr aus der Verantwortung stehlen.

Unterzeichnet jetzt die Petition gegen die Beteiligung der Bayern LB an der Pipeline auf der Webseite von Campact!.

Bei Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Kein Platz für Antisemitismus

Gemeinsame Stellungnahme der linken Münchner Parteijugenden zum Umgang mit „Salam Shalom e.V.“ – GRÜNE JUGEND München, Jusos München, Linksjugend [’solid], Emanzipatorische Linke

Hier auch als PDF

„Du blöde Judensau, wir schicken dich ins Gas!“ Wegen antisemitischen Drohungen wie diesen musste der Münchner Gastronom Florian Gleibs sein israelisches Restaurant „Schmock“ im September 2016 schließen.1 Dieses Ereignis ist kein Einzelfall, sondern steht symptomatisch für eine gesellschaftliche Stimmung, die von Jüdinnen und Juden als immer bedrohlicher empfunden wird. Immer weniger fühlen sich in Deutschland sicher und immer mehr verzichten daher z.B. auf das Tragen der Kippa, um nicht zum Angriffsziel zu werden.2
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PRESSEMITTEILUNG: Reißt die Mauer ein!

Auf ihrer Mitgliederversammlung fordert die GRÜNE JUGEND München die Mauer um das Geflüchtetenheim in Neuperlach unverzüglich abzureißen, um den im Heim untergekommenen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten nicht mit einer Symbolik der Abschottung zu begegnen.

Totti Schöningh, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND München, erklärt:

„Eine vier Meter hohe Mauer hat mehr als nur den Anspruch, die Anwohner*innen vor Lärm zu schützen: Sie will abschotten. Die Mauer steht konträr zu jeder Form der Inklusion der Neuankommenden, für die sich München in den vergangenem Jahr doch so deutlich ausgesprochen hat.“

Anne Steuernagel, Schatzmeisterin der GRÜNEN JUGEND München, ergänzt:

„Vor allem den richterlichen Beschluss, dass die Mauer nicht für freizeitliche Aktivitäten, wie beispielsweise Ballsportarten, genutzt werden darf, können wir nicht nachvollziehen, insbesondere da es sich um eine Unterkunft für minderjährige Geflüchtete handelt. Gegen diese Form der Nichtakzeptanz muss vorgegangen werden: mit dem sofortigen Abriss der Mauer.“

PM: Nach den Verbrechen der letzten Woche – Wachsamkeit und Prävention statt Schein-Sicherheit

Die GRÜNE JUGEND München trauert mit den Opfern der schrecklichen Verbrechen der vergangenen Woche in Würzburg, München und Ansbach.
Über die Äußerung des OB Reiter, dass an der Wiesn in Zukunft ein Rucksack- und Taschenverbot gelten solle, zeigen sich die Sprecher*innen der GRÜNEN JUGEND München jedoch verwundert.

Sprecherin Tomke Schöningh stellt klar:

„Unser Mitgefühl gilt den Opfern sowie ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden. Ihr Leid darf jetzt allerdings nicht für politische Instrumentalisierung missbraucht werden. Weder geschlossene Grenzen noch ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren oder ein Verbot von Taschen am Oktoberfest schaffen mehr Sicherheit. Statt auf Schein-Sicherheit muss auf eine aktive Präventionsarbeit gesetzt werden, die psychische Krankheiten genauso wie eine zunehmende ideologische Gewaltbereitschaft im Kern angeht.“

Marcel Rohrlack, Sprecher und Bundestagskandidat der GRÜNEN JUGEND München, fügt hinzu:

„Dass Herr Reiter jetzt vorschlägt Taschen und Rucksäcke an der Wiesn zu verbieten, ist höchst unseriös. Bei keinem der schrecklichen Vorfälle der letzten Tage noch beim Wiesn-Attentat 1980 hätte diese Maßnahme geholfen. Vielmehr muss auf die ständige Präsenz von Polizeikräften gesetzt werden um schnell auf Gefahrensituationen reagieren zu können. Ich will nicht, dass die Wiesn-Sicherheit für die Profilierung der Koalitionspartner im Rathaus missbraucht wird.“

GRÜNE JUGEND München stellt Bundestagskandidaten auf

An ihrer Mitgliederversammlung am 21. Juli hat die GRÜNE JUGEND München für Marcel Rohrlack ein Votum für die anstehende Bundestagswahl vergeben. Damit unterstützt die Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen ihren Sprecher dabei, in den Bundestag gewählt zu werden. Marcel Rohrlack ist seit Januar 2015 Sprecher der GRÜNEN JUGEND München. Er gehörte vorher dem Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND an.

Sprecherin Tomke Schöningh sagt dazu:

»Es freut mich, dass wir mit Marcel einen jungen und ambitionierten Kandidaten haben, der für die Interessen der GRÜNEN JUGEND München einstehen wird. Wir wollen die Politik der GRÜNEN auf allen Ebenen selbst mitgestalten. Denn gerade wir jungen Menschen werden noch viel zu selten ernstgenommen und sind zudem in der Partei wie auch im Bundestag unterrepräsentiert! Marcel ist der richtige Kandidat damit endlich junge Menschen durch junge Menschen im Bundestag vertreten werden können.«

Der Kandidat der GRÜNEN JUGEND München, Marcel Rohrlack, fügt hinzu:

»Ich freue mich mit so stärker Unterstützung nun um das Vertrauen der Grünen Partei werben zu können. Es ist wichtig, dass wir im Wahlkampf alles geben gegen einen erstarkenden rechten Rand, dass wir den Hetzern eine Vision der Vielfalt entgegensetzen, und dass wir jungen Menschen selbst eine Stimme geben, indem wir ihre demokratische Teilhabe stärken. Ich bin voller Tatendrang für unsere grünen Überzeugungen zu kämpfen, denn wir haben viel zu tun.«