PM: Bundesweite Demonstration am 12. April: „Gegen patriarchale Gewalt, für ein Ende der Unterdrückung“
München, 09. April 2026 – Am Sonntag, den 12. April, versammeln sich ab 14:30 Uhr
Menschen am Königsplatz in München, um gemeinsam unter dem Motto „Gegen
patriarchale Gewalt – für ein Ende der Unterdrückung“ auf die Straße zu gehen.
Die Demonstration ist Teil einer bundesweiten Aktion: Zeitgleich finden in Berlin
sowie in weiteren großen Städten Deutschlands Kundgebungen und Proteste statt.
Ziel der Demonstration ist es, auf die anhaltende Realität patriarchaler Gewalt
aufmerksam zu machen und ein starkes Zeichen gegen Unterdrückung in all ihren
Formen zu setzen. Ob häusliche Gewalt, sexualisierte Übergriffe, strukturelle
Benachteiligung oder gesellschaftliche Machtverhältnisse: patriarchale Strukturen
durchziehen weiterhin alle Lebensbereiche und betreffen Menschen tagtäglich.
„Patriarchale Gewalt ist kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem, das tief in
unserer Gesellschaft verankert ist“, erklärt Sprecherin Aylin Zara Krüger. „Solange
Betroffene nicht ausreichend geschützt werden und Täter oft ohne Konsequenzen
bleiben, ist es unsere Verantwortung, laut zu sein und Widerstand zu organisieren.“
Warum es jetzt eine weitere Demonstration braucht
Die Notwendigkeit, erneut auf die Straße zu gehen, ergibt sich aus der anhaltenden
und in vielen Bereichen sogar zunehmenden Gewalt und Ungleichheit. Trotz
wachsender gesellschaftlicher Aufmerksamkeit und einzelner politischer Maßnahmen
bleiben grundlegende Veränderungen aus. Betroffene erfahren noch immer nicht
ausreichend Schutz, Unterstützung und Gerechtigkeit.
Zudem zeigt sich, dass patriarchale Gewalt nicht isoliert betrachtet werden kann. Sie
steht in engem Zusammenhang mit anderen Formen von Unterdrückung, etwa
Rassismus, Queerfeindlichkeit, Klassismus oder Ableismus. Aus diesem Grund wurde
das Motto bewusst erweitert: Es geht nicht nur darum, patriarchale Gewalt sichtbar zu machen, sondern auch die strukturellen Ursachen von Unterdrückung insgesamt zu
benennen und gemeinsam zu bekämpfen.
„Wir erleben, dass sich verschiedene Formen von Diskriminierung gegenseitig
verstärken“, betont Sprecherin Luna Sahling. „Deshalb braucht es einen breiteren
Ansatz: Unser Protest richtet sich gegen ein System, das Ungleichheit produziert und
aufrechterhält und genau dagegen gehen wir gemeinsam auf die Straße.“
Ein breites Bündnis – eine gemeinsame Stimme
Die Demonstration richtet sich an alle Menschen, die sich für eine solidarische,
gerechte und diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen möchten. Verschiedene
Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen schließen sich zusammen, um ihre Stimmen
zu bündeln und gemeinsam Druck aufzubauen.
Die bundesweite Koordination der Aktionen unterstreicht, dass es sich nicht um ein
lokales Problem handelt, sondern um eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.
Durch die gleichzeitigen Demonstrationen in mehreren Städten soll ein deutliches
Signal gesendet werden: Der Widerstand gegen patriarchale Gewalt und
Unterdrückung ist vernetzt, entschlossen und unübersehbar.
„Dass wir zeitgleich in mehreren Städten auf die Straße gehen, zeigt: Unser Protest ist
nicht vereinzelt, sondern Teil einer gemeinsamen Bewegung“, so Aylin Zara Krüger.
„Wir sind viele und wir werden immer mehr.“
Aufruf zur Teilnahme
Alle Interessierten sind eingeladen, sich der Demonstration am Sonntag
anzuschließen. Gemeinsam soll ein Raum geschaffen werden, in dem Betroffene
gehört werden, Solidarität erfahrbar wird und politische Forderungen sichtbar auf die
Straße getragen werden.
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