BayernLB: Beteiligung an Öl-Pipeline stoppen!

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, den hart erkämpften Baustopp der Dakota Access Pipeline zu beenden, was für die dort lebenden Menschen ebenso wie für die Umwelt einer Katastrophe gleichkommt. Das war zu befürchten, doch dass die Gelder für den Bau der Ölpipeline zum Teil aus München kommen, ist unsäglich.

Dazu Saskia Weishaupt, Sprecherin der GRÜNE JUGEND München:

„Diese Pipeline bedroht nicht nur die Lebensräume der indigenen Bevölkerung, sie manifestiert auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für die kommenden Jahrzehnte. Der Klimawandel ist Realität – diese Tatsache sollte auch Präsident Trump endlich einsehen!“

Die Rolle der BayernLB kommentiert Sprecher Georg Kurz:

„Dass die Bayerische Landesbank diesen Irrsinn auch noch finanziert, ist unglaublich. Die Menschen in Bayern wissen sehr genau, wie gefährlich das Festhalten an Öl, Gas und Kohle ist. Das zeigen sowohl die gestrige Demonstration vor dem Sitz der BayernLB in München als auch die fast 300.000 Unterzeichnenden der entsprechenden Petition.“

Wir fordern die BayernLB auf, sich nicht länger an der Zerstörung unserer Zukunft zu beteiligen. Auch die bayerische Regierung darf sich hier nicht mehr aus der Verantwortung stehlen.

Unterzeichnet jetzt die Petition gegen die Beteiligung der Bayern LB an der Pipeline auf der Webseite von Campact!.

Bei Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

GJM: Jahresrückblick 2016

– von Georg Kurz aus der GRETA Februar/März

2016 war ein ganz schreckliches Jahr, weil… Schluss damit! Haben wir jetzt oft genug gelesen und will niemand mehr hören. Und wisst ihr was? 2016 war für die GRÜNE JUGEND München ein rundum erfolgreiches Jahr. Wir hatten Unmengen gelungener Veranstaltungen und Aktionen, waren aktiv und präsent, haben Flyer, Sticker und weiteres Merchandise entworfen, aber vor allem: Wir sind ordentlich gewachsen! So viele neue Mitglieder, so viele motivierte Aktive, die nicht nur unsere Veranstaltungen besucht haben, sondern auch selbst tatkräftig mit angepackt haben, sodass es inzwischen nur noch wenige Tage gibt, an denen kein GJM-Termin im Kalender steht.

Zwischen all den regelmäßigen Veranstaltungen – einmal im Monat Mitgliederversammlung, Stammtisch und je ein Treffen der drei heuer gegründeten Arbeitskreise Räubertöchter (Frauen*förderung), ATHENE (Planung von Bildungsveranstaltungen aller Art) und KommÖA (Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit) – und all den Demos, Seminaren, Workshops, Bündnistreffen und Jugendparteitagen gab es aber doch auch Aktionen, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind. So zum Beispiel unsere Beteiligung an den Blockaden gegen die Braunkohleverstromung in der Lausitz im Mai, um der Energiewende ein bisschen auf die Sprünge zu helfen (siehe GRETA vom August 2016, S. 24). Ein zweifelsfrei einschneidendes Erlebnis, das alle Teilnehmenden zusätzlich motiviert hat, sich in Zukunft noch entschiedener für eine lebenswerte Zukunft zu engagieren. 2017 wollen wir dazu beitragen, dass die Proteste gegen fossile Energien noch lauter werden!
Deutlich gemütlicher war dagegen unser lang ersehntes Hüttenwochenende Anfang September im Salzburger Land. Bergtour bei Postkartenwetter, tolle Seminare und 19 motivierte GJMler*innen – die Stimmung hätte nicht besser sein können. Wir waren uns schnell einig: Das war nicht unser letzter Hüttenausflug.

Im vergangenen Jahr ist also nicht nur in der Weltpolitik, sondern auch im Kleinen hier bei uns viel passiert. Und 2017?
Wir werden unseren Weg weitergehen. Wir werden uns weiterhin gegen Ausgrenzung und Zerstörung und für den Aufbruch in eine ökologische, soziale und offene Gesellschaft engagieren. Wir werden weiterhin laut sein, weiterhin für eine bessere Welt kämpfen. Wir sind gerüstet für den Wahlkampf, wir freuen uns auf 2017.

Kein Platz für Antisemitismus

Gemeinsame Stellungnahme der linken Münchner Parteijugenden zum Umgang mit „Salam Shalom e.V.“ – GRÜNE JUGEND München, Jusos München, Linksjugend [’solid], Emanzipatorische Linke

Hier auch als PDF

„Du blöde Judensau, wir schicken dich ins Gas!“ Wegen antisemitischen Drohungen wie diesen musste der Münchner Gastronom Florian Gleibs sein israelisches Restaurant „Schmock“ im September 2016 schließen.1 Dieses Ereignis ist kein Einzelfall, sondern steht symptomatisch für eine gesellschaftliche Stimmung, die von Jüdinnen und Juden als immer bedrohlicher empfunden wird. Immer weniger fühlen sich in Deutschland sicher und immer mehr verzichten daher z.B. auf das Tragen der Kippa, um nicht zum Angriffsziel zu werden.2
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