Vortrag zum Thema Konsumkritik mit dem Arbeitskreis Ökologie

Über grüne Einkaufsratschläge und das schlechte Gewissen – warum Konsumkritik nicht kritisch ist und was es stattdessen braucht:

In grün-bürgerlichen und linken Sphären wird auf die Symptome der kapitalistischen Ordnung, wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und Massentierhaltung, aber auch Armut und Ungleichheit, gerne mit Lebensstilfragen reagiert. Wir müssten dringend unsere Konsumgewohnheiten überdenken, am besten wenig und wenn, dann schon fair und CO2-neutral konsumieren. Hier wird dann oft die pauschale Reduktion individuellen Konsums gefordert, eine Kritik oder Ablehnung des Konsums wird als politisches Handeln formuliert. Dabei ist Konsumkritik wirklich alles andere als kritisch.

Dimitra Kostimpas, Soziologin und ehemaliges Mitglied der Grünen Jugend wird anhand einiger Thesen die Individualisierung ‚richtigen‘ Einkaufsverhaltens und die damit einhergehende Moralisierung von Konsum problematisieren und diskutieren was es stattdessen braucht.

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