Solidarische Männlichkeit – Was ist das eigentlich?

Feminismus wurde jahrelang vor allem als politisches Thema von Frauen für Frauen aufgefasst. Das Aufbrechen von gesellschaftlich vorgegebenen Rollenbildern und die Verbesserung der Lebensrealitäten von Frauen und Mädchen ist zu Recht auch immer noch der Hauptfokus der feministischen Bewegung.
Dabei wird oft das Potential vernachlässigt, dass in der Einbeziehung von Männern und ihren gesellschaftlichen Prägungen und deren Konsequenzen liegt. Männer sind Patriarchat diejenigen, von denen Herrschaft und Unterdrückung ausgeht. Doch was ist die Rolle von Männern innerhalb der feministischen Bewegung?
Wir wollen uns dieser Frage mit Hilfe von zwei Konzepten nähern: Während „toxische Männlichkeit“ gewaltvolle Verhaltensweisen beschreibt, mit denen Männer aufgezwungene Rollenbilder und gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse reproduzieren, kann solidarische Männlichkeit dabei helfen, feministische Kämpfe über die Geschlechtsidentität hinaus zu führen.
Dieser Workshop wird sich um diese beiden Aspekte von Männlichkeit drehen. Es soll klar werden, dass nicht nur Frauen, sondern auch Männer in gesellschaftlichen Rollen feststecken. Und wir wollen herausfinden, wie am Ende Frauen und Männer gleichermaßen davon profitieren, wenn diese Rollenbilder überwunden werden.
Zusammen mit Pascal Pohl wollen wir uns mit diesen Fragestellungen und Aspekten von Männlichkeit beschäftigen. Aus gegebenem Anlass findet die Veranstaltung online statt. Hier findet ihr den Link zum Zoom: https://zoom.us/j/98520763213?pwd=MW5iN3ZXNnFnQm4vaFJDRXdvRTN6Zz09

  • 00

    Tage

  • 00

    Stunden

  • 00

    Minuten

  • 00

    Sekunden