AK Antifa: Kinobesuch „Hannah Arendt“

Am Sonntagabend, den 3. Februar, traf sich der AK Antifaschismus im Stadtbüro, um Koordinierende zu wählen und sich danach mit Hannah Arendt zu beschäftigen.

Bevor wir uns auf den Weg ins CityKino machten, um den Film „Hannah Arendt“ anzusehen, wurden für den AK Antifa Freddy Schindler und Teresa Zierer zu den neuen AK-Koordinierenden gewählt.

Nach dem ernsten Teil, ging es nun los ins Kino. Auf dem Weg dorthin tauschten wir uns noch über unsere Kenntnisse über Hannah Arendt aus. Da die leider etwas mager waren, freuten wir uns umso mehr auf den Film. Der Film beleuchtete hauptsächlich den Eichmann-Prozess aus Arendts Perspektive und die kritischen Schlagzeilen, die Hannah Arendt damals mit ihrem Buch über „Die Banalität des Bösen“ verursacht hatte. Der Film gab uns auf jeden Fall Diskussionsstoff, sodass wir uns nach dem Film sofort darüber austauschten, ob und wie Hannah Arendt dargestellt wurde. Richtig oder falsch? Guter Film? Das fiel anscheinend auch anderen Kinobesucher*innen auf. Eine Frau fragte, ob wir eine Schulklasse sein und den Film im Unterricht besprechen würden, oder warum diskutierten wir sonst?

Den Abend ließen wir im Kraftakt, einer Bar, philosophischen Gedanken nachhängend, ausklingen.

Demnächst werden wir ein Diskussionsabend zu „Hannah Arendt“ organisieren, um noch einmal die Möglichkeit zu geben sich mit dem Thema und auch mit evtl. mehr Hintergrundinformationen über diese beeindruckende Person zu unterhalten.