GRÜNE JUGEND München ruft zur #noPAG-Großdemo auf!

Die GRÜNE JUGEND München ruft gemeinsam mit der GRÜNEN JUGEND Bayern dazu auf, an der Großdemonstration gegen das neue Polizeiaufgabengesetz am 10. Mai um 13 Uhr am Münchner Marienplatz teilzunehmen.

Eva Lettenbauer, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern:

„Wir werden am Donnerstag ein eindrucksvolles Zeichen für Freiheit, Datenschutz und die Bürger*innenrechte jedes Menschen setzen und lautstark gegen einen Polizeistaat Bayern und den Überwachungswahn der CSU demonstrieren. In Bayern soll Unrecht zu Recht werden, deshalb sind alle gefragt unsere Freiheit zu sichern.“

Cosima Pfannschmidt, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND München:

„Dieses Gesetz betrifft nicht nur vermeintliche „Extremist*innen“. Unter dem Begriff der „Drohenden Gefahr“ werden alle zu Verdächtigen. Das ist ein Angriff auf uns alle, und das nicht nur in Bayern: Horst Seehofer will das bayerische PAG zur bundesweiten Blaupause machen – deshalb muss auch der Widerstand gegen diesen Irrsinn bundesweit werden. Mit der Großdemonstration wollen wir ein Zeichen setzen, das weit über Bayern hinaus gehört wird.“

Georg Kurz, Sprecher der GRÜNEN JUGEND München:

„Totalüberwachung, DNA-Analyse, Wohnortzuweisung, Datenmanipulation: Eine Polizei, die sich selbst keine Grenzen mehr setzt, wird selbst zur Gefahr. Dieses Gesetz schafft Willkür, latente Drohkulissen und permanente Unsicherheit, kurz: Bedrohung, nicht Sicherheit. Dagegen müssen wir uns wehren und deshalb gehen wir am Donnerstag auf die Straße.“

Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Cosima Pfannschmidt und Georg Kurz für die GRÜNE JUGEND München
Eva Lettenbauer für die GRÜNE JUGEND Bayern

Protestaktion: NEIN zum Polizeiaufgabengesetz!

Der Innenausschuss des Landtags berät heute die umstrittene Novellierung des Polizeiaufgabengesetzes (kurz PAG). Die GRÜNE JUGEND München hat deshalb gemeinsam mit dem Bündnis „NoPAG – Nein zum Polizeiaufgabengesetz Bayern“ schon vor Beginn der Sitzung ihren Widerstand gegen diese Willkürgesetze deutlich gemacht. Etwa 130 Personen postierten sich mit Handschellen um ein Banner mit der Aufschrift „Wir sind alle verdächtig!“.
Die Aktion war der Auftakt einer breiten Mobilisierung zur Großdemo gegen das Polizeiaufgabengesetz am 10.05. um 13 Uhr am Marienplatz.

Georg Kurz, Sprecher der GRÜNEN JUGEND München:

„Was die CSU hier plant, ist nichts weniger als ein Angriff auf unsere Freiheit und unseren Rechtsstaat. Auch ohne konkreten Tatverdacht und ohne richterlichen Beschluss dürfte die Polizei dann meine Kommunikation und meine Daten überwachen, sie sogar heimlich löschen oder manipulieren. Und der Irrsinn geht noch weiter: Großflächige anlasslose Überwachung in Kombination mit automatischer Gesichtserkennung, präventive Postsicherstellung und Handgranaten auf Demos: Willkommen im Willkürstaat. Dagegen müssen wir uns wehren!“

Sprecherin Cosima Pfannschmidt ruft deshalb zum Widerstand gegen das geplante Gesetz auf:

„Dieses Gesetz wäre ein extremer Eingriff in unsere Grundrechte, würde kritische politische Arbeit massiv erschweren und muss unbedingt verhindert werden. Mit der Aktion heute haben wir unseren Widerstand gegen das PAG deutlich gemacht, und der große Zuspruch zeigt: Immer mehr Menschen wehren sich gegen dieses drohende Unrecht. Wir rufen alle Menschen in Bayern dazu auf, gegen die Gesetzesänderungen auf die Straße zu gehen und zur Großdemonstration am 10.05. zu kommen. Lassen wir die CSU damit nicht durchkommen! Gegen staatliche Willkür in Gesetzesform!“

Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Hochauflösende Bilder der Aktion zur freien Verwendung finden Sie hier:

 

Kunstaktion: Solidarität mit Afrin

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben pro-kurdische Aktivist*innen die Opfer des türkischen Angriffskriegs in Afrin symbolisch auf die Straßen und Plätze Münchens gebracht. Sie haben – im Stile einer Kriminalszene – an zentralen Punkten Münchens die Umrisse der Opfer des Krieges in den kurdischen Gebieten Nordsyriens auf den Boden gemalt und mit #SaveAfrin beschriftet. Mit der Aktion soll Aufmerksamkeit geschaffen werden für das Leid und das Sterben der Bevölkerung in Afrin.

Georg Kurz, Sprecher der GRÜNEN JUGEND München:

„Inmitten der syrischen Kriegswirren haben kurdische und andere ethnische Gruppen im Norden Syriens ein zukunftsweisendes Gesellschaftsmodell aufgebaut, das auf den Werten von Basisdemokratie, Ökologie und Feminismus basiert. Diese wunderbare Alternative zu Diktatur, Islamismus und Nationalismus stirbt gerade im türkischen Bombenhagel. Das Leid der Menschen ist unerträglich, Hunderttausende sind auf der Flucht, auch die kurdische Gemeinde in München ist erschüttert und verzweifelt. Wir dürfen nicht länger wegschauen. Solidarität mit dem Widerstand gegen den türkischen Faschismus!“

Sprecherin Cosima Pfannschmidt weist auch auf die Mitverantwortung Deutschlands an der Katastrophe in Afrin hin und fordert Konsequenzen:

„Das deutsche Schweigen zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Erdogans ist umso beschämender, als dieses Massaker nicht zuletzt von einem NATO-Partner mit deutschen Waffen begangen wird. Wir fordern einen sofortigen Stop von Waffenexporten in die Türkei. Die Bundesregierung muss sich zudem im Rahmen der EU, UNO und NATO mit höchster Dringlichkeit dafür einzusetzen, dass türkische Truppen das Morden umgehend beenden.“

Hier finden Sie Fotos der Aktion in hoher Auflösung zur freien Verfügung. Bei Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Cosima Pfannschmidt und Georg Kurz für die GRÜNE JUGEND München

Stadtratsbeschlüsse ernst nehmen – BDS aussperren!

Vergangenen Sonntag fand im Gasteig erneut eine Veranstaltung der „Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe“ statt, gefördert vom städtischen Kulturreferat. Die GRÜNE JUGEND München kritisiert diese Praxis scharf, denn sie steht klar im Widerspruch zum Stadtratsbeschluss vom 13.12.2017, nach dem „die Landeshauptstadt München keine Veranstaltungen in Form von Zuschüssen oder Raumvergaben unterstützt, die […] von Personen oder Organisationen veranstaltet werden, die auf der BDS-Unterstützerliste stehen.“

Cosima Pfannschmidt, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND München, stellt klar:

„Die „Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe“ unterstützt die antiisraelische Boykottkamgagne BDS („boycott, divestment and sanctions“) und darf damit laut Stadtratsbeschluss keine städtischen Räume mehr nutzen. Dass das Kulturreferat sich über diesen Beschluss hinwegsetzt, ist absolut inakzeptabel. Die Veranstaltung aber auch noch finanziell zu unterstützen, setzt dem Ganzen wirklich die Krone auf. Das ist ein eklatanter Bruch mit der gültigen Beschlusslage.“

Sprecher Georg Kurz nimmt den Oberbürgermeister in die Pflicht:

„Jetzt ist OB Reiter am Zug. Er muss dafür sorgen, dass das die letzte städtische Förderung und Raumvergabe dieser Art war, ohne Wenn und Aber. Dass sich seine Verwaltung so über den Stadtratsbeschluss hinwegsetzt, ist in keiner Weise hinnehmbar. Antisemitischer Stimmungsmache darf in München kein Raum gegeben werden!“

 

Bei Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Cosima Pfannschmidt und Georg Kurz für die GRÜNE JUGEND München

Vorstandsneuwahlen für das Jahr 2018

Die Grüne Jugend München hat auf ihrer Jahreshauptversammlung am gestrigen Montagabend einen neuen Vorstand gewählt. An der Veranstaltung nahmen etwa 50 Personen teil. Als Sprecherin wurde Cosima Pfannschmidt, 21, gewählt (bisher Schatzmeisterin), als Sprecher wurde Georg Kurz, 24, im Amt bestätigt. Neuer Schatzmeister ist Ludwig Felder, 21, (bisher Beisitzer). Das Amt der Politischen Geschäftsführerin übernimmt Franziska Büchl, 26. Als Beisitzerinnen wurden Anja Obermeier, 18, und Lena Beier, 25, gewählt.

Die neue Sprecherin Cosima Pfannschmidt freut sich auf die neue Aufgabe:

„Freiheit, Selbstbestimmung und Umweltschutz setzen sich nicht von alleine durch. Es braucht starke, junge Stimmen, die in unserer Gesellschaft dafür kämpfen. Wir fordern ein ökologisches und gutes Leben für alle, eine am Wohl aller Menschen orientierte Arbeitswelt, die Gleichberechtigung Menschen aller Geschlechter und wirksame Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz. Insbesondere im anstehenden Landtagswahlkampf möchte ich voller Energie junggrüne, progressive Positionen kreativ in die Öffentlichkeit tragen und junge Menschen von unseren Ideen begeistern.

Sprecher Georg Kurz, sieht die GJM dafür bestens gerüstet:

„Wir haben uns ziemlich reingehängt im letzten Jahr und sind mit großem Zulauf und einem massiven Mitgliederzuwachs belohnt worden. Wir wollen unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen und weiterhin alles geben für ein nachhaltiges, weltoffenes und soziales München, in dem alle Menschen auch in Zukunft noch gut leben können.“