PM: Weltfrauentag 2012
Donnerstag, den 08. März 2012

Anbei die neueste Pressemitteilung der GJM zum 101. Weltfrauentag:

 

Grüne Jugend München
Sendlinger Str. 47
80331 München
E-Mail: info@gjm.de
Internet: www.gjm.de

 

 

 

München, den 03.03.2012

 


Unter dem Motto „101 Jahre Weltfrauentag: Geschlechtergerechtigkeit wenn nicht jetzt, wann
dann?“ haben die Münchner Grünen und die Grüne Jugend München am internationalen
Weltfrauentag, 8.3.2012 eine Aktion am Sendlinger Tor veranstaltet. Dabei konnten
PassantInnen von einer Startlinie im Jahr 2012 ins Ziel der Geschlechtergerechtigkeit laufen
und ihre Forderungen für eine geschlechtergerechte Zukunft aktiv verdeutlicht werden.
"Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen mit den Milleniumszielen acht konkrete
Entwicklungsziele benannt, die bis zum Jahr 2015 umgesetzt werden sollen. Die
Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Rolle der Frau steht gleich an dritter
Stelle der Milleniumsziele. Doch blickt man auf die Zahlen, dann sieht die Realität anders
aus: 2/3 der unbezahlten Arbeit wird nach Schätzungen der UN von Frauen geleistet. Daraus
resultiert eine ungleiche Einkommensverteilung: Global gesehen, bekommen Frauen nur 10%
aller Einkommen", erklärt Charly Roderer (Sprecherin der Grünen Jugend München) und
ergänzt: "Auch die Macht ist immer noch ungleich verteilt: Nur 6% der Staatsoberhäupte sind
Frauen, in Brunei dürfen Frauen immer noch nicht wählen und in Saudi-Arabien wird das
Frauenwahlrecht erst 2015 eingeführt. Frauen stellen nur ca. 15 % aller Parlamentsmitglieder.
Doch ohne weibliche Beteiligung fehlt die Vertretung von 50 % der Bevölkerung!"
Katharina Schulze (Vorsitzende der Münchner Grünen) fügt hinzu: "Mit unserer heutigen
Aktion haben wir ein klares Zeichen gesetzt: Geschlechtergerechtigkeit jetzt! In den 101
Jahren seit dem Clara Zetkin den internationalen Frauentag ins Leben gerufen hat haben
tausende mutige Frauen unsere Gesellschaft schon verändert und Errungenschaften erkämpft,
wie zum Beispiel das Wahlrecht, das für uns heute in Deutschland selbstverständlich ist. Doch
eine gleichberechtigte Gesellschaft ist weder in anderen Ländern vorhanden, noch hier bei
uns. Unterrepräsentation von Frauen in Führungskräften, ungleiche Bezahlung, Sexismus und
ungleiche Machtverteilung ist immer noch gang und gäbe. Der Kampf um
Geschlechtergerechtigkeit ist immer noch nicht gewonnen! Es ist Zeit für eine neue
Revolution von Frauen und Männern die für Geschlechtergerechtigkeit eintreten - wenn nicht
jetzt, wann dann?!"
Für Rückfragen stehen gerne zur Verfügung


Charlotte Roderer, Sprecherin (017632881578)

Dominik Krause, Sprecher (01577 2081465)

 

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