1. Treffen AK-Frieden und Globales
Montag, den 27. September 2010

Am 23. September traf sich der AK Frieden und Globales zum ersten Inhaltlichen Treffen nach der Gründung. Wir wollten uns mit dem Begriff  "Frieden" auseinandersetzten.

 

Warum gibt es Konflikte? Wie lässt sich Frieden definieren? Philipp Stürzenberger, der gerade an  seiner Doktorabreit  zu eben diesem Thema arbeitet, konnte uns eine Menge Themeninput geben. Wir diskutierten unter anderem, ob es reicht, wenn in einem Land „negativer Frieden“, also die bloße Abwesenheit von Krieg, herrscht, um es als friedlich zu bezeichnen.

 

Wir versuchten nun "positiven Frieden" zu definieren, der unendlich viele Aspekte beinhaltet, u.a. soziale Gerechtigkeit, Schutz von Umwelt, Integration, Unterstützung von Minderheiten…die Liste schien endlos lang zu werden und uns wurde klar, dass es wohl eigentlich kein Land gibt, dass den Kriterien des positiven Friedens entspricht und als komplett friedlich bezeichnet werden kann.

 

Es ergab sich schließlich eine spannende Diskussion über den Einsatz von Natosoldaten in Konfliktländern. Kann man die Standardregel als gültig bezeichnen, die besagt, dass die Lösung eines Konflikts so lange braucht, wie er gedauert hat? Und gibt es dann überhaupt die Möglichkeit, besonders lange andauernde Konflikte zu lösen (z.B. Nordirland oder der Nahostkonflikt)?


Es wurde ein schöner Abend mit viel inhaltlicher Diskussion und natürlich auch einem Abendessen. Das nächste Treffen findet im Oktober statt, hoffentlich mit genau so vielen Teilnehmern, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben, das Thema auch. Es wird bestimmt wieder spannend, also schaut vorbei!


Alexandra Huber für den AK Frieden & Globales

 
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