PM Traurig aber wahr – Vorverhandlungen in Bonn gescheitert
Freitag, den 11. Juni 2010

Pressemitteilung

 

Die Vorverhandlungen der Klimakonferenz in Bonn gehen heute zu Ende. Das Ergebnis: Die Staaten konnten keine Schritte auf dem Weg zu verbindlichen Reduktionszielen machen, die Erdatmosphäre wird sich voraussichtlich um 3 bis 4 Grad erwärmen. Die Akteurinnen und Akteure schieben sich gegenseitig  den schwarzen Peter zu und die Industriestaaten sind nicht willens, ihre eigenen Emissionen drastisch zu reduzieren.

 


„Ich bin geschockt und wütend über den Ausgang der Vorverhandlungen in Bonn.“, erklärt Jakob Hahn (Vorsitzender der Grünen Jugend München) und führt weiter aus: „Es ist bekannt, dass wir die weltweiten Treibhausemissionen zügig und drastisch senken müssen, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Gelingt uns das nicht werden wir das Verschwinden ganzer Länder, ein fatales Artensterben und kriegerische Konflikte um menschliche Lebensgrundlagen erleben. Dass die internationale Politik trotzdem keine Fortschritte erzielt, ist eine Schande!“

 

Die Grüne Jugend München war vier Tage in Bonn vor Ort und hat am Klimaforum, sowie an Protestkundgebungen und Aktionen teilgenommen. Bei der großen Demonstration am Samstag, den 5. Juni, waren über 1500 Menschen für Klimagerechtigkeit auf der Straße.

 

„Man hat eindeutig gesehen, dass die Menschen das Thema umtreibt und bewegt. Denn wir haben nur eine Erde und nur noch sehr wenig Zeit.“, erklärt Katharina Schulze (Vorsitzende der Grünen Jugend München) und erläutert: „Die Politikerinnen und Politiker müssen jetzt endlich in die Pflicht genommen werden und ein rechtlich verbindliches Klimaabkommen abschließen. Von schönen Worten hat die Welt nichts – konkrete Taten müssen endlich erfolgen!“

 

 

 

Für Rückfragen stehen gerne zur Verfügung

 

 

 

Katharina Schulze (0170/ 29 43 481)

Jakob Hahn (0176/ 623 74 009)

 

 
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