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1. Vorstand 2009
2. Mitgliederversammlungen
3. Finanzen
4. Mitgliederpotential
5. Presse und Öffentlichkeitsarbeit
6. Vernetzung
7. Schwerpunkte
7.1 Europawahlkampf
7.2 Bundestagswahlkampf
7.3 Olympische Winterspiele
7.4 Kopenhagen
8. Aktionen und Demonstrationen
9. Iran
10. EchonomyJAM
11. Volksbegehren Nichtraucherschutz
12. JUMBKO
13. Arbeitskreise
13.1 AK Dachau
13.2 AK GHG
13.3 AK Nachhaltig wirtschaften – nachhaltig Mensch sein
13.4 GJMädchen
13.5 GJMedien
14. Die historische Kluft
14.1 LJK/BUKO
15 Ausblick
1. Vorstand 2009
Katharina Schulze (Vorsitzende), Florian Sperk (Vorsitzender), Corinna Rose (Beisitzerin), Lorenz Bücheler (Beisitzer), Martin Schmid (Schatzmeister bis Oktober 2009), Martin Peters (Schatzmeister ab Oktober 2009)
Als der Vorstand im Januar 2009 gewählt wurde, haben wir uns bei unserer ersten Klausur sehr schnell auf unsere inhaltlichen Hauptthemen geeinigt:
Zum einen standen die beiden Wahlkämpfe, Europa- und Bundestagswahlkampf, ganz oben auf der Agenda und zum anderen der Bereich Ökologie. Dort vor allem die Olympiadiskussion und die Vorbereitung auf die Weltklimakonferenz in Kopenhagen. Daneben war uns sehr schnell klar, dass die GJM 2009 mehr „raus auf die Straße“ muss. Wir wollten eben nicht im stillen Kämmerlein vor uns hindiskutieren, sondern den Diskurs und die Aktionen in die Öffentlichkeit legen, um die GJM und die Inhalte, für die wir stehen, einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Das ist uns im Jahr 2009 sehr gut gelungen, denn wir hatten im Schnitt jede Woche ca. zwei GJM-Veranstaltungen und waren auch in der überregionalen Presse regelmäßig vertreten. Zu unseren regelmäßigen Veranstaltungen gehörten jeden Monat ein Stammtisch, sowie eine Mitgliederversammlung und seit neustem ein Diskussionsabend. Daneben war uns als Vorstand Offenheit, Transparenz und Konsenslösung sehr wichtig. Das Klima innerhalb der GJM und im Vorstand war sehr gut und von Vertrauen geprägt. Das überproportionale Wachstum der GJM spricht dafür Bände, wir haben 46 Neumitglieder begrüßen dürfen. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches und arbeitsintensives Jahr, die GJM hat intern und extern viel bewegt!
2. Mitgliederversammlungen
2009 hat die Grüne Jugend München 8 Mitgliederversammlungen zu unterschiedlichen Themen veranstaltet. Während des Bundestagswahlkampfs im August und September fanden keine MVs statt.
Januar-MV:
13. 1. 09 Jahreshauptversammlung mit Entlastungen & Neuwahlen: Katharina Schulze (Vorsitzende), Florian Sperk (Vorsitzender), Martin Schmid (Schatzmeister), Corinna Rose (Beisitzerin), Lorenz Bücheler (Beisitzer) wurden zum Vorstand der GJM 2009 gewählt
Februar-MV:
03.02.09 fand im EineWeltHaus zum Thema: „Gentechnik in Bayern“ statt.
Referent: Andreas Bauer (Umweltinstitut München e.V.)
März-MV:
18. 3. 09 Thema: „Jugend in Europa“
Referentin: Ska Keller, MdEP
April-MV:
15. 4. 09 Thema: „Rechtsextremismus in München und Gegenmaßnahmen“
Referent: Markus Buschmüller (a.i.d.a.)
März-MV:
19. 5. 09 Thema:„Erneuerbare Energien“
Referent: Hans-Josef Fell, MdB
Juni-MV:
24. 6. 09 Thema: „Brauch Würde Gott?“
ReferentInnen: Jerzy Montag, MdB & Bettina Nickel, Kath. Büro Bayern
Juli-MV:
21. 7. 09. Thema: „Potentiale einer zukunftsfähigen
Verkehrsinfrastruktur und Energieversorgung Münchens“
RerferentInnen: Christian Au (Parteimitglied), Judith Schützendorf (Raumplanerin) & Sabine Nallinger (Stadträtin)
Oktober-MV:
8. 10. 09.Thema: echonomyJAM & Wahlkampfnachlese, Martin Peters wurde zum Schatzmeister der GJM gewählt, nachdem Martin Schmid zu dieser MV zurück getreten war. Referent: Lutz Dziarnowski (The Foo e.V.)
November-MV:
26. 11. 09 Thema „Saubere Kleidung"
Referentin: Patrizia Heidegger
Dezember-MV:
22. 12. 09 Thema: „Werden die Großmarkthallen Grün?“
Referenten:Thomas Jäger (The Foo – brains and capital) & Paul Bickelbacher (Stadtrat, Stadt- und Verkehrsplaner)
3. Finanzen
Unsere Schatzmeister Martin Schmid und Martin Peters verwalteten die Finanzen umsichtig und verantwortungsbewusst. Näheres kann dem Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters entnommen werden.
4. Mitgliederpotential
2009 konnte die GJM 46 neue Mitglieder begrüßen. Die Zahl der Mitglieder stieg im Vergleich zu vergangenem Jahr auf um 28,57%. Der Frauenanteil liegt nahezu unverändert bei 34%.
5. Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Die Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Grünen Jugend München war 2009 sehr erfolgreich. Die Stimme der GJM war während des gesamten Jahrs in der lokalen und überregionalen Presse vertreten. Die ersten Monate des Jahres wurden wir von SZ, AZ und Münchner Merkur als der Ausgangspunkt der Grünen Debatte um die Olympischen Winterspiele identifiziert und waren entsprechend häufig zitiert. Aber auch unsere Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik und Frau Aigner hat ein Presse-Echo gefunden. Im Sommer und während des Wahlkampfes gelange uns einige Auftritte in der Presse, beispielsweise mit der Aktion zur Hypo-Real-Estate und der Bürostuhlaktion in der Sendlingerstraße. Auch unsere Präsenz in Kopenhagen bliebe der ARD und France24 nicht unbemerkt. Wir hatten Radiointerviews mit Radio-Lora, den Kanalratten von M 94.5 und dem BR. Insgesamt hat die GJM 2009 über 35 Pressemitteilung herausgegeben und war damit sehr erfolgreich.
6. Vernetzung mit anderen Verbänden, Organisationen und Parteien
2009 hat sich die Grüne Jugend München weiter vernetzt und alte Verbindungen gepflegt. Neben Verbindungen zum Bundestag, Landtag, der Landesgeschäftsstelle, den Bayrischen Grünen, dem Bezirkstag Oberbayerns, dem Stadtrat und Kreistag Grafings hat die GJM ihren Kontakt zum dritten Bürgermeister, dem Stadtbüro, einigen der Münchner Ortsverbände und Bezirksausschüsse allem voran aber zum Stadtvorstand der Münchner Grünen ausgebaut. Aber auch außerhalb der Partei wurde unser Netzwerk gepflegt. Der Kontakt zu Green Citiy, dem Bundnaturschutz, der Jugendorganisation Bund Naturschutz, der Front Deutscher Äpfel, the Foo e.V. und echologic, den Besetzern der LMU, Mountain-wildernes und „München hilft Iran“ wurde gepflegt. Aber auch in die Grüne Jugend hinein hat sich die GJM vernetzt. Auch die Verbindung zu den Jugendorganisationen der anderen Partei wurden gepflegt. Insbesondere mit Julis uns Jusos sind wir in Austausch getreten. Wir sind seit einer längeren Pause wieder intensiv mit der Grünen Jugend Bayern, deren Landesvorstand und LAKs sowie der Bundesebene der Grünen Jugend in Kontakt und haben dabei unsere Umgebung, insbesondere Dachau und den KV-Münchenland nicht aus den Augen verloren. Mehr dazu unter historische Kluft.
Besonders wichtig war auch der Zusammenschluss der Münchner Jungparteien im Ring politischer Jugend (RPJ). Die GJM hat am 25.06.2009 den RPJ-Vorsitz übernommen. Zur Vorsitzenden wurde Katharina Schulze gewählt. Im August gab es den alljährlichen Jungparteien-Cup, bei dem die GJM sich nur ganz knapp den Jusos geschlagen geben musste und einen guten zweiten Platz holte. Im Oktober war die GJM zusammen mit den anderen Jungparteien auf dem 18jetzt!, die zentrale JungbürgerInnenfeier im Rathaus mit dabei.
Am 09.12.2009 fand die alljährliche RPJ-Sitzung zum Thema „'Bildung ist unser einziger Rohstoff' – Welche Lösungsmöglichkeiten aus der Bildungsmisere gibt es?“. Die Veranstaltung war mit 25 TeilnehmerInnen aus allen Jugendparteiorganisationen sehr gut besucht.
7. Schwerpunkte
Die GJM hatte 2009 vier Schwerpunktthemen.
7.1 Europawahlkampf
Für den Europawahlkampf hat sich das Team Wahlkampf gegründet, welches sich regelmäßig zur Planung der verschiedensten Wahlkampfaktivitäten getroffen hat. Die erste große Wahlkampfaktion war eine Anti-Atom-Aktion mit dem Europaparlamentkandidat Jan Philipp Albrecht und –kandidatin Ska Keller im April. Im Mai fand eine Migrationaktion in der Fußgängerzone statt. Es gab für die GJM Mitglieder ein Infostandtraining und das Wissen wurde dann gleich bei Infoständen in die Praxis umgesetzt. Ein besonderer Infostand wurde mit dem OV Pasing zusammen gestaltet: Am 09.05. gab es Kaffee und Kuchen für die Interessenten. Freitag und Samstag Abend an dem Wahlwochenende hat die GJM wieder ihren Kneipenwahlkampf gestartet.
7.2 Bundestagswahlkampf
Anfang Juli ging es mit dem Bundestagswahlkampf los, bei dem die GJM eine entscheidende Rolle in München spielte. Fast jeden Tag gab es eine Veranstaltung, mit Recht kann man behaupten, dass das super Ergebnis von 17,5% zu großem Teil von der Straßenpräsenz der GJM abhing.
Die GJM hat verschiedene Arten von Aktionen gemacht: Guerillawahlkampf, Straßenwahlkampf und die klassischen Wahlkampfveranstaltungen:
Zum Guerillawahlkampf gehörte z.B. die „Grüne-Birnen-Fotoaktion“, d.h. Statuen in München ging ein grünes Licht auf. Daneben wurde mit Sprühkreide Wahlkampfsprüche auf die Straßen gesprüht und an das Sendlingertor Wahlplakate hinprojeziert.
Zu dem Straßenwahlkampf gehörten die insgesamt drei Mal veranstalteten „Grüne Jugend kriegt graue Haare“-Aktionen, immer mit prominenten Besuch: Hep Monatzeder, Hans-Josef Fell und Theresa Schopper waren mit dabei. „Ausziehen für den Datenschutz“, „Lobbylotionaktion“, „Campact-Tour“, „Atomaktion“ sind ein paar weitere Beispiele für die GJM Aktionen. Aber auch bei den klassischen Infoständen des KV Münchens waren wir bei den verschiedensten OVs mit vor Ort dabei: manchmal sogar mit unserer Spezialität – Kaffee und Kuchen für die Wähler.
Klassische Wahlkampfveranstaltungen waren z.B. das Wahl:lokal 2009 im Backstage und unsere Präsenz auf dem Streetlife Festival, wie auch der Besuch und die Unterstützung von den KV München Wahlkampfveranstaltungen.
Nicht zu vergessen ist unsere große Erstwählerparty „grün slamt“ in der Registratur, wo Poetryslammer die ErstwählerInnen begeisterten und danach eine große Party stattfand. Zur Erstwählerparty haben wir mit unserem Erstwählermailing eingeladen, bei dem über 8000 Briefe an alle Münchner ErstwählerInnen gesendet wurde.
Drei Tage vor der Wahl ging es mit der großen „Drei Tage wach“-Aktion los, bei der man zum ersten Mal die Münchner Wahlkampfzentrale live im Webstream beobachten konnten. Dort haben wir drei Tage WählerInnenanfragen beantwortet und waren parallel draußen unterwegs. Freitag und Samstag Abend wieder auf Kneipentour mit den Eisbären.
Aber auch im Web 2.0 war die GJM aktiv während der Wahlkampfzeit: Es wurde ein Gendervideo gedreht und ein EEG-Spiel entwickelt, beide haben großen Anklang gefunden. Daneben war die Homepage immer auf dem neuesten Stand und auch über Facebook haben wir eifrig den Wahlkampf dokumentiert.
7.3 Olympische Winterspiele 2018
Ein Politikum prägte dieses Jahr wie kaum ein anderes. Die Debatte der Grünen über die Olympischen Winterspiele 2018 in München, Garmisch und Schönau am Königsee. Die Grüne Jugend München hatte sich bereits vergangenes Jahr gegen die Spiele öffentlich ausgesprochen und war auch in den Jahren davor kritisch mit dem Thema umgegangen. Im Frühjahr 2009 hat die Grüne Jugend München das Thema auf die politische Agenda gesetzt, von der es inzwischen nicht mehr weg zu denken ist. Wir haben unsere Kritik im Austausch mit dem Bund Naturschutz fundiert und haben fast alle Münchner Ortsverbände versucht von unserer Sicht zu überzeugen. Die Mehrheitsverhältnisse zwischen Befürwortern und Kritikern haben sich über das Jahr hinweg immer wieder neu verschoben. Eine Ablehnung der Münchner Bewerbung, wie sie die Grüne Jugend formuliert hatte fand immer breitere Unterstützung. Leider war es uns aber nicht möglich unsere Meinung gegen die geschlossene Stadtratsfraktion und den dritten Bürgermeister durchzusetzen. Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Dem Vorbild der Grünen Jugend München folgend sind immer mehr Umweltverbände, die Landtagsfraktion, die Bayrischen Grünen und immer mehr Bürger in Garmisch dazu übergegangen die Spiele öffentlich zu kritisieren. Die Grüne Jugend München hat damit eine entscheidende Rolle in diesem brisanten Thema gespielt und wird sie wohl weiter spielen.
7.4 Kopenhagen
Auf die Klimakonferenz in Kopenhagen hat sich die GJM schon das ganze Jahr vorbereitet. Corinna Rose war für uns im Juni in Kopenhagen bei einem großen Vernetzungstreffen und hat uns regelmäßig über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten. Auf dem LJK in Regensburg gab es ein Workshop zu diesem Thema und am 30.11.09 fand eine Veranstaltung zum Thema „Wie beobachte ich Klimaverhandlungen richtig?“ mit Andreas Kohn statt. Daneben gab es auch einige Aktionen zu diesem Thema, mit denen wir die Bevölkerung aufmerksam gemacht haben. Insgesamt haben wir dreimal während der Wahlkampfzeit die „Grüne Jugend kriegt graue Haare“-Aktion gemacht und am 05.12.09 die GJM-Klimaaktion. Dort haben wir ein Banner „Munich says: Act now – fight climate change“ designt, auf dem ca.250 MünchnerInnen unterschrieben haben. Dieses Banner wurde mit nach Kopenhagen genommen.
Die GJM war vom 11.12. bis 16.12. in Kopenhagen bei der Klimakonferenz. Dort waren wir auf allen großen Demonstrationen mit dabei und hat viel Zeit im Klimaforum verbracht, in dem man interessante Vorträge und Diskussionsrunden rund um das Thema „Klimawandel und Gerechtigkeit“ verfolgen konnte.
8. Aktionen und Demonstrationen
Die GJM war 2009 viel auf den Straßen unterwegs – bei den verschiedensten Demonstrationen und Aktionen.
Die erste Demonstration fand am 02.02.09 in Andechs zum Thema „Anti-Gen-Mais“ statt, bei der auch Ilse Aigner vor Ort war.
Am 14.02.09 war die GJM auf der großen Anti-Nazi-Demonstration in Dresden, am 01.05.09 in Ulm. 23.05.09; 11.09.09, 25.09.09; 14.09.09 jeweils auf den Anti-Nazi-Demonstrationen in München und am 10.07.09 in Gilching – Lorenz Bücheler hat uns mit zu diesem Thema ständig auf dem Laufenden gehalten.
Nach Berlin ging es am 05.09.09 zur großen Anti-Atom-Demonstration. Aber auch bei den verschiedensten Bildungsstreiks war die GJM vor Ort: 13.05.09 Studiengebührendemonstration, 17.06.09 großer Bildungsstreik, 17.11.09 Bildungsstreik und 25.11.09. Neue Woche – neue Demo!
Mit der Besetzung der Akademie der Künste ging der Bildungsstreik in eine neue Dimension. Das war der Ausgangspunkt für die spätere Besetzung des Audimaxs der LMU: Die GJM hat sich mit den Besetzungen solidarisiert und war selbst oft im Plenum mit dabei.
Am 29.09.09 gab es den alljährlichen Freshersday an der LMU, bei dem die GJM zusammen mit der GHG einen Infostand hatte und Interessierte gewinnen konnte.
Am letzten Tag des Jahres, 31.12.09 fand die Aktion Sylvestermüll zusammen mit dem OV Neuhausen-Nymphenburg statt.
9. Iran
Die Massenhaften Proteste im Iran sind auch an der Grünen Jugend München nicht vorüber gegangen. Wir haben uns früh solidarisch erklärt und den Austausch mit Iranischen Studenten gesucht, haben Hilfestellung gegeben bei deren Organisation und durften einige Mal das Wort an die Iranische Gemeinde in München richten, um ihnen Mut zuzusprechen.
10. echonomyJAM
Im August 2009 hat sich der echonomyJAM zusammengefunden. Zusammen mit The Foo und echologic hat die Grüne Jugend einen Internetplattform für nachhaltiges Wirtschaften und die Unterstützung Grüner Unternehmensgründer ins Leben gerufen. Am 27. September gab es dazu eine Kick-off Veranstaltung im Bayrischen Landtag. Die Grüne Jugend hat damit einen Teil des Grünen Bundestagswahlkampf gleich in die Tat umgesetzt und Ökologie und Ökonomie verbunden. Der neue AK: Nachhaltig Wirtschaften wird diese Arbeit fortsetzen.
11. Volksbegehren Nichtraucherschutz
Das Volksbegehren Nichtraucherschutz startete am 19.11. und da war die GJM natürlich mit dabei. Insgesamt acht Mal gab es GJM-Rathauslotsen, die der Kälte trotzten und die BürgerInnen informierten.
12. JUMBKO
Die GJM wurde 2009 Mitglied im „Junges Münchner Bündnis für Kopenhagen e.V.“ zusammen mit anderen Jugendverbänden und Jugendparteiorganisationen. Ziel dieses Bündnis ist es, die Klimaproblematik der breiten Bevölkerung deutlich zu machen. Dazu soll im Frühjahr 2010 ein Münchner Klimatag organisiert werden.
13. Arbeitskreise
Die GJM hatte 2009 fünf Arbeitskreise.
13.1 AK Dachau
Die Grüne Jugend Dachau, die als AK der GJM fungiert und bei der Samuel Raz Sprecher ist, hat sich im Jahr 2009 mehrfach getroffen, um Themen zu Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zu besprechen und Einbringungsmöglichkeiten bei Altgrün zu eruieren.
Da sämtliche GJ-Mitglieder in Dachau auch Mitglieder bei Altgrün sind, gibt es dort erhebliche Personalüberschneidungen, so dass auch zwei Junggrüne – Levin Reichensdörfer (neugewählt) und Samuel Raz (wiedergewählt) – im Dachauer Ortsvorstand sitzen. Luise Krispenz sitzt im Dachauer Stadtrat und ist Dachauer Jugendreferentin.
Aufgrund einiger Querelen im Dachauer Jugendrat und der Unsinnigkeit dieses Gremiums hat Samuel Raz sein Amt als Jugendrat dieses Jahr aufgegeben.
Die Grüne Jugend Dachau hat neben einer Wahlkampfaktion im Bundestagswahlkampf, die leider aufgrund mangelnder Teilnahme seitens Altgrün ein Reinfall war, vor allem mit Pressearbeit mit großer Resonanz für Öffentlichkeit gesorgt. Themen waren der Bildungsstreik und seine Folgen und das geplante Kohlekraftwerk in Lühnen, an dem sich die Dachauer Stadtwerke beteiligen. Mitglieder der GJDAH beteiligten sich auch federführend an der Mobilisierung für den Bildungsstreik und funktionierten das Nachsitzen am Ignaz-Taschner-Gymnasium mit nachhaltigem Erfolg und der Weiterführung dieser Treffen zu einer Diskussionsveranstaltung um. Zudem bestehen gute Kontakte zu Solid und JuSos.
2010 soll die GJDAH organisatorisch umgebaut werden und somit handlungsfähiger und aktiver werden.
13.2 AK GHG
Die Grüne Hochschulgruppe und engagierte Studierende haben sich an den Hochschulwahlen und am Wahlkampf beteiligt. Die Grüne Hochschulgruppe der LMU ist einer unserer Arbeitskreise und wird von uns regelmäßig unterstützt.
13.3 AK Nachhaltig Wirtschaften – Nachhaltig Mensch sein
Ende des Jahres hat sich ein neuer Arbeitskreis der GJM gegründet in Anlehnung an den Regensburger Leitantrag der Grünen Jugend Bayern von diesem Jahr hat er sich den Titel: „Nachhaltig Wirtschaften – Nachhaltig Mensch sein“ gegeben. Die Aufgaben des Arbeitskreises wurden wie folgt festgelegt:
Er soll (1) die im Regensburger Leitantrag zu diesem Thema entwickelten Thesen weiter kritisch ausarbeiten und (2) als institutionelle Anlaufstelle für den echonomyJAM dienen. (3) Die Vernetzung mit den anderen Arbeitskreisen der Grünen Jugend und von Bündnis 90/ die Grünen, sowie thematisch nahestehenden NGOs suchen, um so diese wesentliche Thema für die Jugend zu öffnen. Die wichtigste Aufgabe des AKs ist (4) richtige und zukunftsträchtige Lösungen in Sachen Nachhaltig Wirtschaften öffentlich präsent zu machen und Greenwashing zu vereiteln.
Weiterhin wird der Arbeitskreis die Vernetzung mit dem echonomyJAM vorantreiben.
13.4 GJMädchen
Der Arbeitskreis GJMädchen war 2009 auch sehr aktiv und wurde von Judith Greif geleitet. Im März fand ein Treffen zum Thema "Geschlechtersoziologie" statt. Referentin war Linda Scharf, die an der LMU Soziologie mit Schwerpunkt Geschlechtersoziologie studiert. Im Mai hat Hanna Sammüller den Roman "Bitterfotze" von Maria Sveland vorgestellt und im November gab es die Veranstaltung "Geschlechtergerechte Sprache" mit den Referenten Fabian Hamák und Judith Greif. Bei diesem Treffen wurde beschlossen ein Antrag für die nächste Stadtversammlung (und daran anschließend die entsprechenden höheren Ebenen der Grünen/GJ) zu formulieren.
Judith Greif war Spitzenkandidatin der GJM 2009 für den Bundestag und somit fanden während der Wahlkampfzeit auch gender-politische Wahlkampfveranstaltungen statt: Ein Beispiel dafür sind die Gender-Walks und die Veranstaltung „Frauen und Netze“ mit Malte Spitz und Christine Wittig.
Im Oktober wurde Judith Greif vom Landesarbeitskreis Frauen der bayerischen Grünen zur Delegierten für die Bundesarbeitsgemeinschaft Frauen (eine der zwei bayerischen) gewählt wurde.
13.5 GJMedien
Der sehr aktive Arbeitskreis beschäftigte sich mit der Herausgabe des Infobriefs, der Verschickung des Infobriefs zusammen mit dem Stadtrundbrief, der Verwaltung von Homepage und E-Mail-Verteilern und mit der Erstellung eines GJM-Designleitfadens.
Der Infobrief erschien alle zwei Monate mit verschiedensten Artikeln, Berichten von Aktionen und Mitgliederversammlungen. Zur zweiten Jahreshälfte wurde ein neues, farbiges Cover erstellt. Mit diesem gelang es uns den Infobrief gemeinsam mit dem Stadtrundbrief der Partei zu verschicken, was uns lästiges Eintüteln spart und auch noch ein Drittel weniger beim Versand kostet.
Die Homepage entwickelte sich nur mäßig weiter, weil durch das sehr kostengünstige Hosting einigen Einschränkungen unterlagen, die so nicht vorhergesehen waren. Für 2010 ist daher ein Vertragswechsel in die Wege geleitet worden.
Am Jahresende wurde gemeinsam ein Designleitfaden entwickelt, der dafür sorgen soll, dass Homepage, Infobrief und Flyer der GJM aussehen, wie "aus einem Guss". Während der Infobrief schon fast nach dem neuen Design gestaltet ist, wird die Homepage zur Zeit noch entwickelt. Die Umsetzung ist bis zur Sommerpause angepeilt. Ein besonderer Dank gilt Geoffrey Warlies (Layout), Andreas Bartl (Design), Corinna Rose (Redaktion) und Martin Schmid (Homepage, Webmaster) ohne die fast nichts davon denkbar gewesen wäre.
14. Die Historische Kluft
2009 ist gelungen, die lange andauernde Kluft zwischen GJM und GJB, sowie der Bundesebene zuschließen. Obwohl das nie eigens thematisiert wurde, ist damit ein wichtiger Schritt getan worden. Mitglieder der Grünen Jugend München engagierten sich 2009 auf verschiedenen anderen Ebenen der Grünen Jugend und so ist die Verbindung zwischen München und Berlin aber auch zwischen München und Bayern sehr viel besser geworden. Information fließen und es gibt einen regen Austausch. Davon wird die Grüne Jugend München langfristig profitieren. Auf der anderen Seite hat die GJM mit dem zweiten Advanced Senior Politikal Strategies Seminar im Januar erneut bestärkt eine wichtige Aufgabe für die Grüne Jugend Bayern übernehmen zu wollen.
14.1 LJK/BUKO
Auch auf GJ-Bundes- und Landesebene war die GJM mit dabei. So waren wir sowohl auf dem LJK in Wunsiedel (27.03.-29.03.), als auch auf dem LJK in Regensburg (30.10.-1.11.). Auch auf den beiden BUKOS in Stuttgart (17.04.-19.04.) und Weimar (16.10.-19.10.) war die GJM vor Ort mit dabei.
15. Ausblick
2010 ist es nun an der Zeit den erfolgreichen Lauf der GJM weiterzuführen. Dafür wurden schon 2009 die ersten Grundsteine gelegt. So gibt es ab November den monatlichen Diskussionsabend und der AK Bildung und AK München-Land soll 2010 seine Arbeit aufnehmen. Das die GJM sehr am wachsen ist, ist sehr positiv, aber beeinflusst natürlich auch die Vorstandsarbeit im nächsten Jahr. Es muss noch mehr darauf geachtet werden, dass alle sich einbinden können und die Möglichkeit haben, eigene Projekte auf die Beine zu stellen. Ein weiteres Augenmerk sollte auf die Frauenförderunge gelegt werden. Daneben sollte es wieder ein Ziel sein, die gute Presse- und Vernetzungsarbeit fortzusetzen.
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