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Montag, den 08. März 2010 |
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Pressemitteilung 08.03.2010
Unter diesem Motto veranstaltete die Grüne Jugend München am Weltfrauentag, 08.03.2010 ihre Aktion: Anstatt roter Rosen, die konservative Politiker und Politikerinnen immer an diesem Tag verteilen, bekamen die Frauen von der Grünen Jugend München „Blackberrys“ in Form von Postkarten mit auf den Weg. Auch konnten Sie an einem „Chefinnen-Schreibtisch“ Platz nehmen um schon mal auszuprobieren, wie sich das später anfühlt.
„Es gibt so viele hochqualifizierte Frauen in Deutschland, die alle an der gläßernden Decke scheitern und nicht den Sprung in das obere Management schaffen. Das ist ein Skandal!“, erklärt Katharina Schulze (Vorsitzende der Grünen Jugend München) und führt weiter aus „Ich verlange von der Regierung konkrete Maßnahmen, um gegen diesen Misstand vorzugehen, z.B. bessere Kinderbetreuungsangebote. Daneben muss auch ein gesellschaftlicher Wandel stattfinden: Die traditionell-rollenspezifische Einstellung muss aus den Köpfen der Menschen und den Unternehmern und Unternehmerinnen. Denn was bringt mir eine rote Rose, wenn ich eine Führungsposition will?“
Mit dieser Aktion machte die Grüne Jugend München auch auf die niedrige Zahl von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten aufmerksam und unterstützt damit den Antrag der Grünen Bundestagsfraktion eine Quote für Aufsichtratsgremien börsennotierter Unternehmen einzuführen. Im Moment beträgt der Prozentanteil von Frauen in Aufsichtsräten gerade mal 9,8% in den 200 größten deutschen Unternehmen. Hanna Sammüller, Vorsitzende der Grünen München war bei der Aktion mit vor Ort dabei und unterstützt dieses Anliegen aus ganzem Herzen:
„Die momentane Prozentzahl von Frauen in Führungspositionen ist einfach nur peinlich! Dabei würde es mit Sicherheit auch der Unternehmenskultur nutzen, wenn mehr Frauen in der Geschäftsführung und in Aufsichtsräten vertreten wären.“ Erklärt Hanna Sammüller (Vorsitzende der Münchner Grünen) und führt weiter aus „Im Übrigen könnte da bei den Geschäftsführungspositionen der großen stadteigenen Unternehmen mal angefangen werden. Weder bei der MVG, noch bei den Stadtwerken, noch bei den Kliniken und auch nicht bei der Olympiapark GmbH ist eine Frau als Geschäftsführerin angestellt.“
Für Rückfragen stehen gerne zur Verfügung
Katharina Schulze (0170/ 29 43 481)
Hanna Sammüller (0176 / 430 24 213)
         
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