PM: Christopher-Street-Day München 2015

Zum CSD in München 2015 kommentiert der Sprecher der GRÜNEN JUGEND München Marcel Rohrlack: „Der CSD in München ist eine wichtige Demonstration der Sichtbarkeit von LGBTI. Wir gehen aber nicht nur auf die Straße um uns gegen Homo-, Trans- und Biphobie überall auszusprechen, denn der CSD ist auch eine große Feier der Weltoffenheit und des queeren Selbstbewusstseins.“
Cemre Saglam, Schatzmeister der GRÜNEN JUGEND München und Zuständiger für die Organisation des GRÜNEN Präsenz auf dem CSD, ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass der Münchner CSD Jahr um Jahr wächst. Die Teilnahme am CSD muss aber mehr als ein Lippenbekenntnis sein. Ich erwarte von allen beteiligten Organisationen, Unternehmen und Parteien nicht nur ein Bekenntnis zur vollen Gleichstellung sondern auch den konsequenten Einsatz, wenn der Glitzer am Montag weggeputzt ist.“
Die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm, queerpolitische Sprecherin, fügt hinzu: „Gerade in Bayern ist noch viel zu tun. Immer noch ist das Coming Out für viele mit großen Ängsten verknüpft. Die Politik muss Strukturen schaffen, um diese Ängste abzubauen. Solange die Mehrheitsfraktion hierbei alles blockiert, werden wir GRÜNE, und werde ich Druck machen. Wir setzen uns für ein Bayern ein, in dem niemand Angst haben muss.“

PM: Liebe kennt kein Geschlecht – für ein buntes, weltoffenes München!

Am 17.5. findet zum zehnten Mal der Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie statt. Weltweit kämpfen Menschnen an diesem Tag gegen die Diskriminerung und Ausgrenzung nicht-hetereosexueller und nicht-cissexueller Menschen. Die GRÜNE JUGEND ruft dazu auf den Tag zu nutzen um auf die Straße zu gehen und ein Zeichen für ein buntes, weltoffenes München zu setzen.
Kim Zeuner, Beisitzerin der GRÜNEN JUGEND München erklärt: „In circa 80 Ländern stehen homosexuelle Handlungen oder Lebensweisen unter Strafe! Auch in Deutschland werden homo-, bi-, trans- und intersexuelle Menschen weiterhin sowohl gesellschaftlich, als auch gesetzlich diskriminiert.“ Weiter fügt Harper an: „Wir fordern zudem ein Münchner Zentrum für Regenbogenfamilien, in denen gleichgeschlechtliche Eltern einen geschützten Raum für Beratung und gemeinsamen Austausch finden können!“.
Mariella Kessler, Beisitzerin im Vorstand der GRÜNEN JUGEND München und Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern ergänzt: „Ebenfalls kritisieren wir stark das Konzept des sogenannten „Coming Outs“. Dieser Vorgang impliziert, dass Jugendliche gezwungen sind sich zu einer  scheinbar „unnormalen“ sexuellen Orientierung zu bekennen“. Kessler fährt fort: „Um endlich in einer Gesellschaft leben zu können, in der es möglich ist, frei von Zwängen eigene Identitäten und Lebenskonzepte entwerfen zu können, bleibt noch einiges zu tun!“ 
Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
Kim Zeuner, Beisitzerin der GJM
Mariella Kessler, Beisitzerin der GJM

Pressemitteilung: Wir wollen #HierWohnen

München wächst jährlich um bis zu 20.000 neue Stadtbewohner_innen. Die Grüne Jugend München nimmt das zum Anlass, unter dem Hashtag #HierWohnen in den kommenden Wochen auf die Münchner Wohnungspolitik aufmerksam zu machen.

Marcel Rohrlack, Sprecher der Grünen Jugend München, erklärt: »Die Münchner Wohnungspolitik ist nicht ehrgeizig genug um die Herausforderungen einer wachsenden Stadt zu bewältigen. Die Mieten haben irrwitzige Höhen erreicht und besonders Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen müssen einen immer unverhältnismäßigeren Anteil für diese ausgeben. Viele Menschen wollen #HierWohnen – und die Stadtpolitik muss dafür endlich in die Puschen kommen!«

Sophie Harper, Sprecherin der Grünen Jugend München, fügt hinzu: »Während manche sich hinter einem grimmigen Blick verbergen und ›München den Münchner_innen!‹ grantln, sagen wir: Herzlich willkommen, lasst uns zusammen diese Stadt schöner machen!

Wir setzen uns dafür ein, dass das Wohnen Vorrang hat. Wir werden große Kraftanstrengungen unternehmen und zeitweise Unannehmlichkeiten hinnehmen müssen, damit München langfristig genug Wohnraum hat. Aber es wird sich lohnen.«

Als inhaltliche Grundlage dient unser Beschluss zu Wohnungspolitik vom 14.04.: https://www.dropbox.com/s/5zsk127gav360jk/antrag_wohnen.pdf?dl=0

PM: Keine Bühne für Rechte

Zum Auftritt der Rechtsband Frei.Wild am gestrigen Abend in der Olympiahalle kommentiert der Vorsitzende der Münchner Grünen Beppo Brem: »Frei.Wild spielt bewusst mit Codes der rechten Szene, ohne sich offen rechtsradikal zu geben und trägt ihr rechtes Gedankengut vermeintlich unpolitisch in eine breite Öffentlichkeit. Sie sagen es nicht direkt, ihr Klientel weiß aber genau, was gemeint ist.«

Marcel Rohrlack, Sprecher der Grünen Jugend München ergänzt: »Städtische Veranstaltungsräume dürfen nicht Plattform für völkisches Gedankengut und gefährlichen Nationalismus sein. Wir fordern den Stadtrat auf alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit in München die Saat der Intoleranz nicht auf fruchtbaren Boden fällt.«

Stadträtin Lydia Dietrich appelliert: »In München gehen tausende Bürgerinnen und Bürger gegen die Neonazi-Aufmärsche und Pegida auf die Straße und dann tritt eine Band auf, die sich zumindest nicht eindeutig vom rechtsradikalen Gedankengut distanziert. Ich erwarte von der Olympiapark GmbH, dass sie in Zukunft solchen Bands wie Frei.Wild keine Bühne bietet.«

Pressemitteilung: „Ich will keine Rose – ich will eine Führungsposition“

Unter diesem Motto veranstalteten die Münchner Grüne und Grüne Jugend München am  Weltfrauentag, 08.03.2015 ihre Aktion: Anstatt roter Rosen, die konservative Politiker und Politikerinnen immer  an diesem Tag verteilen, konnten die Frauen am „Chefinnen-Schreibtisch“ Platz nehmen um schon auszuprobieren, wie sich das später anfühlt.
„Es gibt so viele hochqualifizierte Frauen in Deutschland, die alle an der gläsernen Decke scheitern und  nicht den Sprung in das obere Management schaffen. Das ist ein Skandal!“, erklärt Katharina Schulze (Vorsitzende der Münchner Grünen) und führt weiter aus „Die Genderspezifische Arbeitsmarktteilung muss endlich ein Ende haben. Und wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen. Außerdem braucht es endlich auch einen gesellschaftliche n Wandel: Die traditionell-rollenspezifische Einstellung muss aus den Köpfen der Menschen und den Unternehmern und Unternehmerinnen. Denn was bringt mir eine rote Rose, wenn ich eine Führungsposition will?“
Mit dieser Aktion machten die Münchner Grünen auch auf die niedrige Zahl von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten aufmerksam und unterstützt damit den Antrag der Grünen  Bundestagsfraktion, eine Quote für Aufsichtsratsgremien börsennotierter  Unternehmen einzuführen. Im Moment beträgt der Prozentanteil von Frauen in Aufsichtsrätengerade mal 19%. Die grüne Bundestagsfraktion hat einen klar geregelten Gesetzesvorschlag mit einer 40-Prozent-Quote für die 3.500 börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen vorgelegt. Das Gesetz der Regierung sieht lediglich eine 30% Frauenquote in 108 börsennotierten Unternehmen ab 2016 vor, die aber nur für Neubesetzungen gelten soll.
Sophie Harper (Sprecherin Grüne Jugend München) ergänzt: „ Die momentane Prozentzahl von Frauen in Führungspositionen ist einfach nur peinlich! Dabei würde es mit Sicherheit auch der Unternehmenskultur nutzen, wenn mehr Frauen in der Geschäftsführung und in Aufsichtsräten vertreten wären. Wir haben übrigens eine 50% Frauenquote und sind sehr erfolgreich damit “