PM: Christopher-Street-Day München 2015

Zum CSD in München 2015 kommentiert der Sprecher der GRÜNEN JUGEND München Marcel Rohrlack: „Der CSD in München ist eine wichtige Demonstration der Sichtbarkeit von LGBTI. Wir gehen aber nicht nur auf die Straße um uns gegen Homo-, Trans- und Biphobie überall auszusprechen, denn der CSD ist auch eine große Feier der Weltoffenheit und des queeren Selbstbewusstseins.“
Cemre Saglam, Schatzmeister der GRÜNEN JUGEND München und Zuständiger für die Organisation des GRÜNEN Präsenz auf dem CSD, ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass der Münchner CSD Jahr um Jahr wächst. Die Teilnahme am CSD muss aber mehr als ein Lippenbekenntnis sein. Ich erwarte von allen beteiligten Organisationen, Unternehmen und Parteien nicht nur ein Bekenntnis zur vollen Gleichstellung sondern auch den konsequenten Einsatz, wenn der Glitzer am Montag weggeputzt ist.“
Die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm, queerpolitische Sprecherin, fügt hinzu: „Gerade in Bayern ist noch viel zu tun. Immer noch ist das Coming Out für viele mit großen Ängsten verknüpft. Die Politik muss Strukturen schaffen, um diese Ängste abzubauen. Solange die Mehrheitsfraktion hierbei alles blockiert, werden wir GRÜNE, und werde ich Druck machen. Wir setzen uns für ein Bayern ein, in dem niemand Angst haben muss.“

PM: Nur Konsens bedeutet Ja!

Am Samstag, dem 04. Juli, findet der jährlich veranstaltete Slutwalk statt. Bei diesem protestieren tausende Menschen weltweit gegen die Bagatellisierung sexualisierter Gewalt und den Vorgang, die Schuld an sexualisierter Gewalt bei den Opfern zu suchen.

Kim Zeuner, Beisitzerin im Vorstand der GRÜNEN JUGEND München, erklärt: „Der diesjährige Slutwalk steht unter dem Motto ‚Für die Reformierung des §177 StGB – sexuelle Gewalt verurteilen!‘ Wir unterstützen diese Forderung bedingungslos. Eine Vergewaltigung liegt nach dem Gesetzestext erst unter massiver Bedrohung oder Ausnutzung einer schutzlosen Lage vor. Für uns ist klar: Jedes Nein bedeutet auch wirklich Nein! Daher müssen die Lücken im Sexualstrafrecht geschlossen und echter Schutz für die Opfer hergestellt werden!“
Heidi Schiller, Vorsitzende der Münchner Grünen, fügt an: „Sexualisierte Übergriffe und Gewalt prägen den Alltag vieler Frauen. Dies kann und darf nicht Normalzustand bleiben! Das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung ist ohne Wenn und Aber einzuhalten. Wir wollen eine Gesellschaft, in der eine Frau, möge sie tragen, was sie will, keine sexuelle Gewalt erfahren muss.“
Sophie Harper, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND München, ergänzt: „Noch immer wird der Mechanismus der Täter-Opfer-Umkehr angewandt. Opfer sexueller Gewalt werden durch demütigende Befragungen schikaniert, ihre Integrität wird ihnen abgesprochen. Der Gedanke, Opfer würden sich durch ‚provokative‘ Bekleidung oder Verhalten selbst an einer Vergewaltigung schuldig machen, ist noch immer weit verbreitet. Wir sagen dazu klar Nein! Statt manchen das Recht abzusprechen, sich zu kleiden wie auch immer sie möchten, müssen wir endlich realisieren: Nur Konsens bedeutet Ja!“

Pressemitteilung: Wir wollen #HierWohnen

München wächst jährlich um bis zu 20.000 neue Stadtbewohner_innen. Die Grüne Jugend München nimmt das zum Anlass, unter dem Hashtag #HierWohnen in den kommenden Wochen auf die Münchner Wohnungspolitik aufmerksam zu machen.

Marcel Rohrlack, Sprecher der Grünen Jugend München, erklärt: »Die Münchner Wohnungspolitik ist nicht ehrgeizig genug um die Herausforderungen einer wachsenden Stadt zu bewältigen. Die Mieten haben irrwitzige Höhen erreicht und besonders Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen müssen einen immer unverhältnismäßigeren Anteil für diese ausgeben. Viele Menschen wollen #HierWohnen – und die Stadtpolitik muss dafür endlich in die Puschen kommen!«

Sophie Harper, Sprecherin der Grünen Jugend München, fügt hinzu: »Während manche sich hinter einem grimmigen Blick verbergen und ›München den Münchner_innen!‹ grantln, sagen wir: Herzlich willkommen, lasst uns zusammen diese Stadt schöner machen!

Wir setzen uns dafür ein, dass das Wohnen Vorrang hat. Wir werden große Kraftanstrengungen unternehmen und zeitweise Unannehmlichkeiten hinnehmen müssen, damit München langfristig genug Wohnraum hat. Aber es wird sich lohnen.«

Als inhaltliche Grundlage dient unser Beschluss zu Wohnungspolitik vom 14.04.: https://www.dropbox.com/s/5zsk127gav360jk/antrag_wohnen.pdf?dl=0

PM: Keine Bühne für Rechte

Zum Auftritt der Rechtsband Frei.Wild am gestrigen Abend in der Olympiahalle kommentiert der Vorsitzende der Münchner Grünen Beppo Brem: »Frei.Wild spielt bewusst mit Codes der rechten Szene, ohne sich offen rechtsradikal zu geben und trägt ihr rechtes Gedankengut vermeintlich unpolitisch in eine breite Öffentlichkeit. Sie sagen es nicht direkt, ihr Klientel weiß aber genau, was gemeint ist.«

Marcel Rohrlack, Sprecher der Grünen Jugend München ergänzt: »Städtische Veranstaltungsräume dürfen nicht Plattform für völkisches Gedankengut und gefährlichen Nationalismus sein. Wir fordern den Stadtrat auf alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit in München die Saat der Intoleranz nicht auf fruchtbaren Boden fällt.«

Stadträtin Lydia Dietrich appelliert: »In München gehen tausende Bürgerinnen und Bürger gegen die Neonazi-Aufmärsche und Pegida auf die Straße und dann tritt eine Band auf, die sich zumindest nicht eindeutig vom rechtsradikalen Gedankengut distanziert. Ich erwarte von der Olympiapark GmbH, dass sie in Zukunft solchen Bands wie Frei.Wild keine Bühne bietet.«