Pressemitteilung: Wir wollen #HierWohnen

München wächst jährlich um bis zu 20.000 neue Stadtbewohner_innen. Die Grüne Jugend München nimmt das zum Anlass, unter dem Hashtag #HierWohnen in den kommenden Wochen auf die Münchner Wohnungspolitik aufmerksam zu machen.

Marcel Rohrlack, Sprecher der Grünen Jugend München, erklärt: »Die Münchner Wohnungspolitik ist nicht ehrgeizig genug um die Herausforderungen einer wachsenden Stadt zu bewältigen. Die Mieten haben irrwitzige Höhen erreicht und besonders Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen müssen einen immer unverhältnismäßigeren Anteil für diese ausgeben. Viele Menschen wollen #HierWohnen – und die Stadtpolitik muss dafür endlich in die Puschen kommen!«

Sophie Harper, Sprecherin der Grünen Jugend München, fügt hinzu: »Während manche sich hinter einem grimmigen Blick verbergen und ›München den Münchner_innen!‹ grantln, sagen wir: Herzlich willkommen, lasst uns zusammen diese Stadt schöner machen!

Wir setzen uns dafür ein, dass das Wohnen Vorrang hat. Wir werden große Kraftanstrengungen unternehmen und zeitweise Unannehmlichkeiten hinnehmen müssen, damit München langfristig genug Wohnraum hat. Aber es wird sich lohnen.«

Als inhaltliche Grundlage dient unser Beschluss zu Wohnungspolitik vom 14.04.: https://www.dropbox.com/s/5zsk127gav360jk/antrag_wohnen.pdf?dl=0

PM: Keine Bühne für Rechte

Zum Auftritt der Rechtsband Frei.Wild am gestrigen Abend in der Olympiahalle kommentiert der Vorsitzende der Münchner Grünen Beppo Brem: »Frei.Wild spielt bewusst mit Codes der rechten Szene, ohne sich offen rechtsradikal zu geben und trägt ihr rechtes Gedankengut vermeintlich unpolitisch in eine breite Öffentlichkeit. Sie sagen es nicht direkt, ihr Klientel weiß aber genau, was gemeint ist.«

Marcel Rohrlack, Sprecher der Grünen Jugend München ergänzt: »Städtische Veranstaltungsräume dürfen nicht Plattform für völkisches Gedankengut und gefährlichen Nationalismus sein. Wir fordern den Stadtrat auf alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit in München die Saat der Intoleranz nicht auf fruchtbaren Boden fällt.«

Stadträtin Lydia Dietrich appelliert: »In München gehen tausende Bürgerinnen und Bürger gegen die Neonazi-Aufmärsche und Pegida auf die Straße und dann tritt eine Band auf, die sich zumindest nicht eindeutig vom rechtsradikalen Gedankengut distanziert. Ich erwarte von der Olympiapark GmbH, dass sie in Zukunft solchen Bands wie Frei.Wild keine Bühne bietet.«