Parks statt Parkplätze! – Aktion der GRÜNEN JUGEND München

Die Grüne Jugend München hat gestern Nachmittag ein Stück öffentlichen Raum zurückerobert und einen Teil der Sendlinger Straße kurzerhand zum Wohnzimmer umfunktioniert. Mit allerlei Möbeln und Einrichtungsgegenständen wurde ein Beitrag zur laufenden Debatte um Wohnungsknappheit geliefert sowie eine Diskussion um öffentliche  Flächen in der Stadt angeregt.

Sprecher Georg Kurz fordert:

„Stadt für alle statt eine Stadt für Autos! Der öffentliche Raum gehört uns allen – deshalb müssen dort auch alle einen Platz haben. Wir wollen eine Stadt, in der Wohnraum, freie Flächen und nachhaltige Verkehrskonzepte Priorität haben, vor Straßen und Parkplätzen.“

Cosima Pfannschmidt, Schatzmeisterin der Grünen Jugend München, fordert mehr Platz für Menschen mit kleinen Einkommen.

„Wer sich keine große Wohung leisten kann und auch keine kostspieligen Cafebesuche, bleibt in München auf der Strecke. Die positiven Reaktionen von Passant*innen haben uns in unserer Einschätzung bestätigt, dass ein deutlicher Mangel an kostenlosen und öffentlich zugänglichen Freiräumen besteht. Wir wollen Parks statt Parkplätzen. Wir wollen mehr Platz zum Leben in dieser Stadt, egal wie groß oder klein der Geldbeutel ist“

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

Mit freundlichen Grüßen
Cosima Pfannschmidt und Georg Kurz für die GRÜNE JUGEND München

Zur Veröffentlichung freigegebene Bilder der Aktion finden Sie hier:

Solidarität mit dem Kafe Marat!

Die GRÜNE JUGEND München zeigt sich, anlässlich der aktuellen Vorwürfe, solidarisch mit dem Trägerverein des Kafe Marat und den sich dort engagierenden Menschen. Die CSU hat im Stadtrat einen Antrag gestellt, dem Verein „Zeit,Schlacht & Raum“ die Fördermittel zu streichen. Dem Antrag ist ein Bild eines Plakats angehängt, darauf ein Polizeifahrzeug mit zerschlagenen Scheiben, darüber der Spruch „Hass auf Schweine – kämpf mit uns“. Angeblich soll dieses Plakat zu einem unbestimmten Zeitpunkt vor dem Marat gehangen haben.  Die GRÜNE JUGEND München verurteilt den Antrag als gefährliches wahltaktisches Manöver.

„Die Vorwürfe sind haltlos, ihre einzigen Quellen findet die CSU-Stadtratsfraktion in einem Propagandafilm des rechtspopulistischen und verschwörungstheoretischen Kopp-Verlags und in einem Post eines rechten Blogs aus dem Jahre 2012“, kritisiert Ludwig Felder, Beisitzer im Vorstand der Grünen Jugend München dazu, „Das linke Projekt ist der CSU schon seit langem ein Dorn im Auge. Wenn sie mit rechtem Propagandamaterial eine Schließung erzwingen will, ist das nichts anderes als schäbig.“

Lilith Reim, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND München, ergänzt: „Seit Jahren ermöglichen die Räumlichkeiten des selbstverwalteten und nicht kommerziell orientierten Kulturzentrums Kafe Marat politisch engagierten Menschen und Gruppen eine Plattform zum Austausch, der politischen Teilhabe und des antifaschistischem und feministischem Engagement . Das Projekt Kafe Marat stellt damit einen der wenigen Freiräume in München dar. Dem Zentrum aufgrund falscher Schuldzuweisungen die Fördermittel streichen zu wollen, halten wir für skandalös.“

 

Bei Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

Mit freundlichen Grüßen
Lilith Reim und Ludwig Felder für die GRÜNE JUGEND München

Gegen jeden Antisemitismus! – Grüne Jugend München kritisiert andauernde Israelfeindlichkeit im EineWeltHaus

Die GRÜNE JUGEND München stellt sich gegen jede Form des Antisemitismus. Wir begrüßen die Entscheidung des Stadtrat Dominik Krause und der Organisation Karawane München ihr politisches Engagement im EineWeltHaus einzustellen. Bereits seit Jahren wird das EineWeltHaus dafür kritisiert Akteur*innen und Gruppen, die sich klar antisemitisch und antizionistisch äußern, Räume zur Verfügung zu stellen. Trotz der Empfehlung des Beirats diesen Formaten keine Plattform mehr in den Räumlichkeit des Vereins zu bieten, entschied sich die Mitgliederversammlung dagegen.

Ludwig Felder, Beisitzer im Vorstand der Grünen Jugend München:

„Das EineWeltHaus bereicherte München in der Vergangenheit durch ein vielfältiges soziales, politisches und kulturelles Angebot. Dass jedoch auch Gruppen unterstützt werden, die in enger Verbindung mit Inhalten und Vertreter*innen der BDS-Kampagne stehen, welche unter anderem zum politischen, kulturellen und wirtschaftlich Boykott des demokratischen jüdischen Staat Israel aufrufen, verurteilen wir zutiefst. Dass das EineWeltHaus weiterhin für deren Verbleib plädiert, ist nicht akzeptabel. Antiisraelische Hetze und Antisemitismus haben in städtischen Einrichtungen nichts verloren. Gerade weil Israel als einziger jüdischer Staat einen Schutzraum für Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt darstellt, sagen wir klar: Solidarität mit Israel!“

Emma Richert, Beisitzerin im Vorstand der GRÜNE JUGEND München ergänzt:

„Selbstverständlich ist eine differenzierte Kritik an der israelischen Regierung legitim. Äußerungen von Mitgliedern und Gruppen des Vereins gingen jedoch durch die Delegitimierung und Dämonisierung Israels klar darüber hinaus. Solange das EineWeltHaus jenen Akteur*innen und Gruppen weiterhin eine Bühne für Antisemitismus bietet, ist für uns jede weitere Unterstützung des Vereins unmöglich. Wir stellen uns klar gegen Israelfeindlichkeit und jede Form des Antisemitismus!“

Bei Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier als PDF.

Mit freundlichen Grüßen
Emma Richert und Ludwig Felder für die GRÜNE JUGEND München

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl: Kein Platz für rechtsextremistische Gesinnung!

Am 27. Juni veranstaltet die Münchner Volkshochschule eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl in Kooperation mit PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks. Jung-Wähler*innen sollen dabei die Positionen der verschiedenen Parteien rund um bezahlbaren Wohnraum, den Rechtsdrift, Europa und Bildungspolitik nähergebracht werden. Geladen sind Kandidaten aus München, die auf dem Podium diskutieren sollen. Wir als GRÜNE JUGEND München lehnen die Einladung des AfD-Landesvorsitzenden Petr Bystron entschieden ab.

Ludwig Felder, Beisitzer im Vorstand der Grünen Jugend München:

„Wir sprechen uns klar gegen die Teilnahme von Petr Bystron aus. Mit seiner Islam- und Fremdenfeindlichkeit sowie seiner völkisch-rassistischen Ideologie, spricht sich Petr Bystron offenkundig gegen eine demokratische und weltoffene Gesellschaft aus. Auch schreckt er nicht davor zurück, dies Hand in Hand mit den Rechtsextremist*innen der Identitären Bewegung zu tun. Diese rassistische Vereinigung stellt sich, unter dem Deckmantel des sogenannten Ethnopluralismus, klar gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung; für Bystron aber ist die IB die „Vorfeldorganisation“ der AfD, für die seine Partei ein „Schutzschild“ sein muss. Wir fordern öffentliche Einrichtungen dazu auf, Menschen mit rechtsextremen Gesinnungen jetzt und in Zukunft keine Bühne zu bieten.“

Sprecherin Saskia Weishaupt ergänzt:

„Als Jugendorganisiation begrüßen wir natürlich die Initiative der Münchner Volkshochschule, den jungen Wähler*innen solch ein Podium anzubieten. Jedoch wird dort einem Mensch die Bühne geboten, der nicht ein bisschen rechts-konservativ ist, sondern rechtsextrem. Meinungen und Positionen, die nicht zum demokratischen Spektrum gehören, sollte man nicht diese Öffentlichkeit geben. Ich erwarte, dass man sich von solch einem Gedankengut deutlich distanziert. Außerdem muss mit der Öffentlichkeit kommuniziert werden, warum man den AfD-Vorsitzenden nicht einladen kann, damit die „Opferrolle“ erst gar nicht eingenommen werden kann.“

Bei Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Saskia Weishaupt und Ludwig Felder für die GRÜNE JUGEND München