Wir wollen was ändern: Neue Strukturen für die GRÜNE JUGEND München – Arbeitskreise

– Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 14. August 2019 –

Die thematischen Arbeitskreise sollen einen Raum für umfangreiche Auseinandersetzung mit bestimmten politischen Themen bieten. In welchem Format dies geschehen soll können die Mitarbeitenden im AK selbst festlegen. Denkbar sind z.B. Diskussionsrunden mit Input zu Beginn, Filmabende, Antragswerkstätten, Workshops, Vorträge und Aktionen, die durch die Mitglieder des AKs selbst gestaltet und organisiert werden. Zusätzlich zu diesen Veranstaltungen soll es mindestens alle 3 Monate organisatorische Treffen geben, bei denen Veranstaltungen für die nächste Zeit geplant und Zuständigkeiten verteilt werden. Alle Veranstaltungen des AKs sollen, um Überschneidungen zu verhindern, bezüglich der Terminfindung mit dem Vorstand abgesprochen werden und mindestens zwei Wochen vorher dem Vorstand mitgeteilt werden, damit dieser die Bewerbung der Veranstaltung in die Wege leiten kann.

AKs sollen weiterhin durch die Mitgliederversammlung gegründet und anerkannt werden. Dafür ist ein schriftliches Konzept vorzulegen, in dem die Pläne und Ziele für das kommende halbe Jahr skizziert werden sollen. Die Mitgliederversammlung beschließt dieses Arbeitsprogramm. Die AKs müssen sich halbjährlich mit einem Arbeitsprogramm von der Mitgliederversammlung wieder anerkennen lassen und zu diesem Anlass der Mitgliederversammlung von ihrer Arbeit berichten. Das schriftliche Konzept hat den Zweck Arbeit langfristig zu planen und zu strukturieren. Jeder Arbeitskreis erhält ein im Haushalt festgesetztes Budget, über das die Koordinierenden nach Absprache mit dem*der Schatzmeister*in verfügen können.

Beim ersten AK Treffen wählen die Anwesenden 2 Koordinierende (quotiert), die die Verantwortung für die Leitung des AKs übernehmen. Sie sind dafür verantwortlich AK-Sitzungen zu organisieren, dafür Sorge zu tragen, dass das beschlossene Arbeitsprogramm umgesetzt wird, die AKs im Verband zu vertreten und sich in dem Koordi-Forum zu vernetzen.

Auch für AK-Koordinierende werden verbindliche Workshops zur Wissensweitergabe und Methodenbildung angeboten. Im Zuge dieser setzen sich die Koordinierenden mit Veranstaltungsorganisation, Projektplanung, den Grundlagen von Bildungsarbeit, methodischen Gestaltungsmöglichkeiten (wie z.B. Kleingruppenarbeit, Murmelrunden, Flipchartgestaltung, Sammeln auf Moderationskarten) und frauenfördernden und inklusiven Moderationstechniken auseinander.

Einführung: Angebot zur Gründung von AKs über den Telegram Channel im August. Anschließend Zeit für Themenfindung, Vernetzung von Interessierten und die Ausarbeitung des schriftlichen Veranstaltungs- und Arbeitskonzepts. Anerkennung von vorerst 3 AKs auf einer Sondermitgliederversammlung im Oktober 2019. Wiederanerkennung in diesem ersten Zyklus auf der zweiten regulären Mitgliederversammlung im Jahr 2020.

Themenvorschläge: Kommunales, Feminismus, Ökologie, Internationales & Antifaschismus.

Wahl: im Rahmen des AK Plenums – 2 quotierte Koordinierende mit 6-monatiger Amtszeit

Treffen: mind. alle 3 Monate ein Orgatreffen des AKs – Veranstaltungen sind davon unabhängig.

Zielsetzung: Organisation von themenspezifischen Bildungsveranstaltungen und Diskussionsformaten (ähnlich z.B. dem Klimacafè), Planung von Aktionen, inhaltlicher Austausch und Wissenserweiterung, Erarbeitung von inhaltlichen Anträgen, Mobilisierung zu themenbezogenen Demonstrationen.

Ersetze § 6 der Satzung der GRÜNEN JUGEND München durch

§ 6 Arbeitskreise

(1) Arbeitskreise treffen sich zur Behandlung spezifischer Themen.

(2) Die Einrichtung eines Arbeitskreises wird mit absoluter Mehrheit auf einer Mitgliederversammlung beschlossen. Bedingung dafür ist, dass ein schriftliches Veranstaltungs- und Arbeitskonzept beschlossen wird und mindestens drei Personen zur aktiven Mitarbeit bereit sind.

(3) Arbeitskreise sind verpflichtet, der Mitgliederversammlung halbjährlich einen Rechenschaftsbericht vorzulegen. Danach ist erneut die Anerkennung bei der Mitgliederversammlung zu beantragen. Die erneute Anerkennung bedarf einer absoluten Mehrheit. Bedingung dafür ist, dass ein schriftliches Veranstaltungs- und Arbeitskonzept beschlossen wird.

(4) Die Arbeitskreise stehen allen offen. Auf ihrem ersten Treffen müssen die anwesenden Mitglieder zwei Koordinator*innen, davon mindestens eine Frau*, wählen, die für die Organisation von Treffen und die Umsetzung des Veranstaltungs- und Arbeitskonzepts verantwortlich sind. Außerdem sind sie Ansprechpersonen gegenüber dem Vorstand. Die Koordinator*innen müssen halbjährlich neu gewählt werden.

(5) Arbeitskreise treffen sich mindestens alle drei Monate. Die Termine sind dem Vorstand mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.

(6) Die Anerkennung kann jederzeit durch die Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit entzogen werden.

Wir wollen was ändern: Neue Strukturen für die GRÜNE JUGEND München

– Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 14. August 2019 –

Wir erarbeiten neue Strukturen, um der stetig wachsenden Mitgliederanzahl des Verbands gerecht zu werden und um einen politisch schlagkräftigen Verband für die Zukunft aufzubauen. Wir wollen die vielen neuen Mitglieder einbinden, indem sie die Möglichkeit bekommen Aufgaben zu übernehmen und in diesem Rahmen das methodische Handwerkszeug an die Hand bekommen, das sie brauchen um selbst wirksam zu werden. So wollen wir Wissen über Inhalte sowie Methoden in formalen Strukturen weitergeben. Es soll unterschiedlichste Formen geben, um sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, die unterschiedlich zeitintensiv und von unterschiedlich langer Dauer sein sollen. Für Mitglieder jeden Alters und mit jeder Menge an Erfahrung wollen wir attraktive und schöne Einbringungsmöglichkeiten schaffen. Hierbei setzen wir insbesondere auf die Wissensweitergabe durch Zusammenarbeit in durchmischten Teams, aus weniger erfahrenen und erfahreneren Mitgliedern.

Das Konzept, was wir als GRÜNE JUGEND München gemeinsam an zwei Diskussionsabenden erarbeitet haben, steht auf drei Säulen: diverse ständige, mittel- und kurzfristige Teams, inhaltliche Arbeitskreise, sowie ein Koordinierenden-Forum. Zudem erachten wir – sollte es finanziell möglich sein – die Einstellung einer 450€ Kraft ab Januar 2020 als sinnvoll, um den Vorstand in administrativen Tätigkeiten zu entlasten und Kontinuität im Wissensmanagement herzustellen. Im Rahmen dieser Änderungen, die umfangreiche Wahlen erfordern, müssen auch die Mitgliederversammlungen angepasst werden und zumindest teilweise als Tagesveranstaltung stattfinden. Auf Mitgliederversammlungen sollen politisch richtungsweisende Entscheidungen für den Verband getroffen werden. Mitglieder sollen durch den Beschluss eines Arbeitsprogramms für die GRÜNE JUGEND München auf der letzten Mitgliederversammlung eines Kalenderjahres die Ausrichtung für das kommende Jahr mitgestalten und so auch Leitlinien für die Arbeit des Vorstands aufstellen. Dieser ist gemäß Satzung weiterhin zu Rechenschaftsberichten verpflichtet.

Die Arbeit in der Grünen Jugend München soll Spaß machen und möglichst wenig Frustrationspotential bergen. Daher wollen wir zukünftig Projekte langfristig planen, um Stress zu vermeiden, klare Arbeitsaufträge und- umfänge im Vorfeld kommunizieren, mit klaren Zuständigkeiten und Zielen für Aufgaben(bereiche) und nach sorgfältig geplanten und verbindlichen Finanzplänen arbeiten.

Weiterhin soll Bildungsarbeit einen wichtigen Bestandteil unserer Verbandsarbeit darstellen. Hierbei soll auch viel Raum für Diskussionen geschaffen werden. Zudem wollen wir Aktionen auf der Straße durchführen, gemeinsam lautstark auf Demos gehen und professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit machen, um in der Gesellschaft präsent zu sein. Darüber hinaus wollen wir auch bei Bündnis 90/ Die Grünen präsent sein und konstruktiv die Parteiarbeit in München mitgestalten. Wir wollen ein langfristiges Konzept zur Frauenförderung hier vor Ort erarbeiten und umsetzen, sowie insgesamt breite gesellschaftliche Beteiligung in unserem Verband ermöglichen. Wir wollen auch im Umland von München mehr junge Menschen politisieren, beispielsweise durch Aktionen oder Unterstützung bei der Gründung von eigenen Ortsgruppen. Nicht zuletzt soll es weiterhin monatliche Barabende, ebenso wie regelmäßige Frauenfrühstücke/-barabende und sechswöchige Neumitgliederabende geben.

Arbeitsprogramm 2019

– Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 17. Januar 2019 –

Einführung

2018 war ein aufregendes Jahr: Massenproteste von vornehmlich jungen, linken Menschen gegen Umweltzerstörung und einen repressiven Staat, die Landtagswahl, bei der mit Florian Siekmann der Kandidat der GRÜNEN JUGEND München in den Landtag eingezogen ist und ein rasantes Mitgliederwachstum im Verband haben dieses Jahr ausgezeichnet. Gleichzeitig werden die Folgen von Umweltzerstörung immer offensichtlicher und mit dem Einzug der AfD in den Landtag ist nun eine rechtsextremistische Partei in allen Bundesländern im Landtag vertreten. Für uns bedeutet dies nicht, dass wir uns entmutigen lassen, sondern dass wir uns um so besser uns für unsere Anliegen einsetzen werden.

Das vergangene Jahr hat auch gezeigt, dass die GRÜNE JUGEND München ein entscheidender Akteur in der politischen Landschaft Münchens ist: Wir haben wichtige Debatten mitgeführt, uns vernetzt und Aufmerksamkeit auf entscheidende Problemlagen gelenkt. Konsequent kämpfen wir für Feminismus, Umweltschutz, Gerechtigkeit und gegen rechte Hetze. Wir bieten junggrünen Menschen einen Ort, sich zu vernetzen, sich auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

2019 steht nun der Europawahlkampf an. Dem zunehmenden Rechtspopulismus in der Europäischen Union wollen wir etwas entgegensetzen und junge Menschen für Europa begeistern. Wir wollen Europa verändern, damit es seine Versprechen für Offenheit und Miteinander endlich einlösen kann . Daneben laufen die Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2020 an. Wir wollen dies nutzen, um junge Menschen in den Stadt- und Bezirksrat zu bringen, damit auch junge Menschen wirklich in der Politik gehört werden.

Wir haben viel vor – lasst es uns angehen!

Bildungsarbeit

Bildungsarbeit ist und bleibt das Fundament unserer politischen Arbeit. Als Verband wollen wir ein Lernort sein, der die gesellschaftlichen Verhältnisse kritisch hinterfragt. In den letzten Jahren erlebten wir krasse Einschnitte in demokratische Grundrechte, die mit einer gewaltigen politischen Verschiebung nach rechts einhergehen. Gerade jetzt ist diese Bildungsarbeit wichtiger denn je. Diese wollen wir im kommenden Jahr aber auch interaktiver gestalten, neue Formate ausprobieren, wie beispielsweise Lesekreise oder Stadtrundgänge.

Um die politischen Debatten im ganzen Land führen zu können, wollen wir uns bei den inhaltlichen Schwerpunkten an denen des Bundesverbandes orientieren.
Beginnen wollen wir deswegen in diesem Jahr mit dem Themenkomplex Europa und der Wahl im Mai. Wie wollen wir Europa anders machen? Welche Antworten haben wir als Grüne Jugend München auf immer stärker werdende rechte Kräfte und wie stellen wir uns das europäische Projekt vor?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam auf der Bundes- und Landesebene, aber aber auch auf unserer Frühjahrswerkstatt diskutieren. Während diesem Bildungswochenende Anfang März soll der Themenkomplex Europa als Schwerpunkt behandelt werden.

Dass wir in Europa von einer Gleichstellung der Geschlechter und einem Recht auf körperliche Selbstbestimmung noch weit entfernt sind, haben wir in den vergangen Monaten bei der Debatte um den §219a, den Umgang mit Frauen in der Politik oder Lohngleichheit gesehen. Wenn rechte Ideologien in Europa aufflammen, ist der Kampf um Frauenrechte von größter Relevanz. Deshalb müssen wir uns nicht nur mit der Geschichte und der gesellschaftlichen Notwendigkeit von Feminismus auseinandersetzen, sondern auch Strategien entwickeln, wie wir unsere Forderungen in die Gesellschaft tragen können. Dabei wollen wir uns auch mit der Frage beschäftigen, inwiefern der Kapitalismus und das Patriarchat sich gegenseitig bedingen und stützen. Außerdem soll es in diesem Jahr zum ersten Mal ganztägige Bildungsveranstaltungen geben, die sich an Frauen richten, zum Banden bilden und Vernetzen.

Auch die kommunalen Themen in München wollen wir mit der Wahl 2020 verstärkt in den Fokus nehmen. Wie wollen wir München gestalten und verändern? Wie sieht eine solidarische Stadt aus, in der jede*r leben kann, egal welcher Herkunft oder wie groß der Geldbeutel ist? Eins steht für uns fest: München muss eine Stadt sein, die Teilhabe für alle ermöglicht.

Öffentlichkeitsarbeit

Durch Facebook, Instagram und Twitter haben wir uns ebenso wie durch wiederkehrende Berichterstattung in den klassischen Medien eine hohe Reichweite für unsere Kämpfe aufgebaut. Daran wollen wir anknüpfen, weiterhin konsequent an unserm Social Media-Auftritt arbeiten und Pressekontakte ausbauen.

Dazu gehört, neben der Umsetzung der Europawahl-Kampagne, auch die Sichtbarkeit unserer Veranstaltungen oder Demos ebenso wie Auftritte beim CSD oder dem Corso Leopold.

Wahlen

Wahlkampf bedeutet für uns mehr, als “nur” auf Stimmenfang zu gehen: Wahlkampf ist die Zeit, in der Menschen politisiert und aktiviert werden, in der wir für uns und unsere Anliegen besondere öffentliche Aufmerksamkeit erlangen können und in der wir als Verband enorm wachsen und uns weiterentwickeln können.

Diesem Anspruch wollen wir auch im Jahr 2019 gerecht werden. Wir wollen die Europa-Kampagne des Bundesverbandes auf die Straße bringen, in neuen Veranstaltungsformaten Wahlkampf machen und Menschen für unsere Vision des europäischen Projekts begeistern. Für die anstehenden Landtagswahlen im Osten wollen wir Thüringen, Brandenburg und Sachsen dabei unterstützen, linke Strukturen aufzubauen und den Vormarsch der Rechten zu stoppen.

Doch vor der Wahl ist nach der Wahl: Die Kommunalwahl 2020 wirft bereits ihre Schatten vorraus. Wir wollen eine schlagkräftige Kampagne erarbeiten, Menschen für die Bezirksausschüsse fit machen, ein GRÜNE JUGEND-Spitzenduo für den Stadtrat wählen und das grüne Wahlprogramm mitgestalten – wir begrünen München!

Verbandsarbeit

In den letzten Jahren, und insbesondere auch im letzten Jahr haben wir als Ortsverband viel Interesse und Zulauf erfahren und unsere Mitgliederzahl ist stark gestiegen. Wir schaffen es insgesamt mehr Menschen zu erreichen und für junggrüne Inhalte zu begeistern – im nächsten Jahr wollen wir noch mehr der so erzeugten Potentiale nutzen. Dazu wollen wir weiterhin an einer strukturellen Weiterentwicklung der Ortsgruppe arbeiten, der im Einklang mit den Veränderungen auf den Landes- und Bundesebenen passiert.

Netzwerke knüpfen, Bündnisse schmieden:

Als Teil eines großen Verbandes, der über die Grenzen von München hinaus geht, möchten wir auch die Möglichkeiten der Vernetzung und des Erfahrungsaustausches innerhalb der GRÜNEN JUGEND weiterhin stärken und nutzen. Sowohl zwischen den Ortsgruppen in (Ober-)Bayern und Deutschland als auch mit dem Landes- und Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND – wollen wir weiterhin eng zusammenarbeiten und Synergien nutzen.

Auch unsere Netzwerke über die GRÜNE JUGEND hinaus wollen wir weiterhin nutzen und verstärken. Das letzte Jahr hat gezeigt, wie wirkmächtig die Organisation von (jungen) Menschen in Bündnissen sein kann: die großen Proteste gegen das PAG in München haben erfolgreich den öffentlichen Diskurs beeinflusst und auch die europaweite Klimabewegung ist längst in München angekommen. Die schon vorhandenen Bündnisse, wie die #noPAGjugend oder die Münchner Strukturen von Ende Gelände wollen wir erhalten und weiter ausbauen. Die gerade entstehende #fridaysforfuture-Bewegung wollen wir unterstützen und stärken, wo wir können. Darüber hinaus wollen wir ganz grundsätzlich an einer starken Vernetzung der Münchner Schüler*innen mitwirken. Das politische Potential der Schüler*innenschaft hat sich sowohl bei den Streiks der #noPAGjugend als auch von #fridaysforfuture deutlich gezeigt. Hier möchten wir ansetzen und langfristig wirksame Vernetzung ermöglichen und ggf. institutionalisieren.

Der Aspekt von feministischer Vernetzung soll im nächsten Jahr erneut unter die Lupe genommen werden. Einige feministische Bündnisse und Aktionsgruppen (bspw. slut walk, Dykes*-March oder das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung) sind in Ortsgruppen in München aktiv. Für gemeinsame Aktionen wollen wir prüfen, inwieweit eine engere Zusammenarbeit sinnvoll ist und zustande kommen kann.

Eine weitere wichtige Bündnispartnerin für uns als GRÜNE JUGEND München sind die in München angesiedelten Parteistrukturen von Bündnis 90/Die Grünen. Sowohl unsere Kontakte mit dem Stadtverband und der Münchner Stadtratsfraktion, aber auch zu den Münchner Landtagsabgeordneten wollen wir weiterhin aktiv nutzen und bestärken.

Beteiligung möglich machen:

Der ständig wachsende Verband stellt uns auch vor Herausforderungen. Insbesondere wenn es um die Partizipationsmöglichkeiten aller Mitglieder geht, wollen wir neue Wege finden um dies auch bei der wachsenden Größe möglich zu machen. Hier setzen wir auf klar kommunizierte Erwartungen und Aufgabenprofile, die allen Mitgliedern – je nach Erfahrungsstand und vorhandener Zeitkapazität – unterschiedliche Optionen bieten im Verband Verantwortung zu übernehmen, zu lernen und zu wachsen.

Im Hinblick auf die Aktivierung und Beteiligung aller Mitglieder der GRÜNEN JUGEND München soll auch die Vernetzung von nicht-Studierenden gefördert werden.

Den Verband finanziell absichern:

Auch wenn wir größer werden und wachsen, bleibt unsere finanzielle Ausstattung erst einmal gleich. Diesen Missstand wollen wir korrigieren und uns für eine deutliche Erhöhung der Förderung durch den Stadtverband von Bündnis 90/ Die Grünen einsetzen. Zusätzlich wollen wir unser Fördermitgliedschaftsprogramm ausbauen, um mehr regelmäßige, parteiunabhängige Einnahmen zu sichern.

Verbandsentwicklung um München:

Über Münchens Stadtregion hinaus liegt uns die Entwicklung der Regionen Erding, Dachau, Ebersberg und München Land am Herzen. Als Ortsgruppe alleine sind wir leider nicht in der Lage hier die nötigen Strukturen aufzubauen um junge Menschen vor Ort zu organisieren und perspektivisch eigenständige Gruppierungen aufzubauen. Hier wollen wir die Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband Oberbayern und dem Landesverband Bayern suchen um die Regionen gemeinsam zu stärken.

Frauen*förderung

Insbesondere in einem stetig größer werdenden Verband wollen wir die Frauen*förderung in unserer Ortsgruppe erweitern und verstetigen. Frauen* leiden sowohl gesamtgesellschaftlich und insbesondere auch in der Politik unter patriarchalen Strukturen, Unterrepräsentation, Benachteiligung und vielen unsichtbaren Unterdrückungsmustern. Frauen*förderung bedeutet für uns, dass wir über Sprachregelungen und die Mindestquotierung hinaus junge Frauen* für Politik und Verantwortungspositionen begeistern und befähigen wollen. Dazu ermöglichen und bestärken wir das knüpfen von Frauen*-Netzwerken und organisieren sowohl methodische, als auch inhaltliche Bildungsangebote für Frauen*.

Im nächsten Jahr wollen wir uns noch intensiver mit einer strategischen Gesamtausrichtung der Frauen*förderung in der GRÜNEN JUGEND München auseinandersetzen. Hierzu wollen wir über die eigenen Erfahrungen hinaus die Ergebnisse der bundesweiten Analyse von Frauen*förderungen und der Beschäftigung mit Gendermethoden einfließen lassen. Fest verankert werden soll die Zuständigkeit für Frauen*förderung bei einem zu benennenden Vorstandsmitglied.

Die Angebote zur Vernetzung unter Frauen* sollen im nächsten Jahr weiter entwickelt und regelmäßig (mindestens monatlich) organisiert werden. Hierzu wird ein stetiges Vorbereitungsteam ausgeschrieben und einberufen.

Frauen*forum:

Ein Frauen*forum soll als zentraler Ort der Vernetzung, inhaltlichen und methodischen Weiterbildung von Frauen* dienen. Auch können Frauen* im Ortsverband sich hier beteiligen um Bedürfnisse und Wünsche in die Frauen*förderung einzubringen.