PM: Liebe kennt kein Geschlecht – für ein buntes, weltoffenes München!

Am 17.5. findet zum zehnten Mal der Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie statt. Weltweit kämpfen Menschnen an diesem Tag gegen die Diskriminerung und Ausgrenzung nicht-hetereosexueller und nicht-cissexueller Menschen. Die GRÜNE JUGEND ruft dazu auf den Tag zu nutzen um auf die Straße zu gehen und ein Zeichen für ein buntes, weltoffenes München zu setzen.
Kim Zeuner, Beisitzerin der GRÜNEN JUGEND München erklärt: „In circa 80 Ländern stehen homosexuelle Handlungen oder Lebensweisen unter Strafe! Auch in Deutschland werden homo-, bi-, trans- und intersexuelle Menschen weiterhin sowohl gesellschaftlich, als auch gesetzlich diskriminiert.“ Weiter fügt Harper an: „Wir fordern zudem ein Münchner Zentrum für Regenbogenfamilien, in denen gleichgeschlechtliche Eltern einen geschützten Raum für Beratung und gemeinsamen Austausch finden können!“.
Mariella Kessler, Beisitzerin im Vorstand der GRÜNEN JUGEND München und Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern ergänzt: „Ebenfalls kritisieren wir stark das Konzept des sogenannten „Coming Outs“. Dieser Vorgang impliziert, dass Jugendliche gezwungen sind sich zu einer  scheinbar „unnormalen“ sexuellen Orientierung zu bekennen“. Kessler fährt fort: „Um endlich in einer Gesellschaft leben zu können, in der es möglich ist, frei von Zwängen eigene Identitäten und Lebenskonzepte entwerfen zu können, bleibt noch einiges zu tun!“ 
Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
Kim Zeuner, Beisitzerin der GJM
Mariella Kessler, Beisitzerin der GJM

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Pressemitteilung: Wir wollen #HierWohnen

München wächst jährlich um bis zu 20.000 neue Stadtbewohner_innen. Die Grüne Jugend München nimmt das zum Anlass, unter dem Hashtag #HierWohnen in den kommenden Wochen auf die Münchner Wohnungspolitik aufmerksam zu machen.

Marcel Rohrlack, Sprecher der Grünen Jugend München, erklärt: »Die Münchner Wohnungspolitik ist nicht ehrgeizig genug um die Herausforderungen einer wachsenden Stadt zu bewältigen. Die Mieten haben irrwitzige Höhen erreicht und besonders Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen müssen einen immer unverhältnismäßigeren Anteil für diese ausgeben. Viele Menschen wollen #HierWohnen – und die Stadtpolitik muss dafür endlich in die Puschen kommen!«

Sophie Harper, Sprecherin der Grünen Jugend München, fügt hinzu: »Während manche sich hinter einem grimmigen Blick verbergen und ›München den Münchner_innen!‹ grantln, sagen wir: Herzlich willkommen, lasst uns zusammen diese Stadt schöner machen!

Wir setzen uns dafür ein, dass das Wohnen Vorrang hat. Wir werden große Kraftanstrengungen unternehmen und zeitweise Unannehmlichkeiten hinnehmen müssen, damit München langfristig genug Wohnraum hat. Aber es wird sich lohnen.«

Als inhaltliche Grundlage dient unser Beschluss zu Wohnungspolitik vom 14.04.: https://www.dropbox.com/s/5zsk127gav360jk/antrag_wohnen.pdf?dl=0

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PM: Keine Bühne für Rechte

Zum Auftritt der Rechtsband Frei.Wild am gestrigen Abend in der Olympiahalle kommentiert der Vorsitzende der Münchner Grünen Beppo Brem: »Frei.Wild spielt bewusst mit Codes der rechten Szene, ohne sich offen rechtsradikal zu geben und trägt ihr rechtes Gedankengut vermeintlich unpolitisch in eine breite Öffentlichkeit. Sie sagen es nicht direkt, ihr Klientel weiß aber genau, was gemeint ist.«

Marcel Rohrlack, Sprecher der Grünen Jugend München ergänzt: »Städtische Veranstaltungsräume dürfen nicht Plattform für völkisches Gedankengut und gefährlichen Nationalismus sein. Wir fordern den Stadtrat auf alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit in München die Saat der Intoleranz nicht auf fruchtbaren Boden fällt.«

Stadträtin Lydia Dietrich appelliert: »In München gehen tausende Bürgerinnen und Bürger gegen die Neonazi-Aufmärsche und Pegida auf die Straße und dann tritt eine Band auf, die sich zumindest nicht eindeutig vom rechtsradikalen Gedankengut distanziert. Ich erwarte von der Olympiapark GmbH, dass sie in Zukunft solchen Bands wie Frei.Wild keine Bühne bietet.«

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Pressemitteilung: „Ich will keine Rose – ich will eine Führungsposition“

Unter diesem Motto veranstalteten die Münchner Grüne und Grüne Jugend München am  Weltfrauentag, 08.03.2015 ihre Aktion: Anstatt roter Rosen, die konservative Politiker und Politikerinnen immer  an diesem Tag verteilen, konnten die Frauen am „Chefinnen-Schreibtisch“ Platz nehmen um schon auszuprobieren, wie sich das später anfühlt.
„Es gibt so viele hochqualifizierte Frauen in Deutschland, die alle an der gläsernen Decke scheitern und  nicht den Sprung in das obere Management schaffen. Das ist ein Skandal!“, erklärt Katharina Schulze (Vorsitzende der Münchner Grünen) und führt weiter aus „Die Genderspezifische Arbeitsmarktteilung muss endlich ein Ende haben. Und wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen. Außerdem braucht es endlich auch einen gesellschaftliche n Wandel: Die traditionell-rollenspezifische Einstellung muss aus den Köpfen der Menschen und den Unternehmern und Unternehmerinnen. Denn was bringt mir eine rote Rose, wenn ich eine Führungsposition will?“
Mit dieser Aktion machten die Münchner Grünen auch auf die niedrige Zahl von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten aufmerksam und unterstützt damit den Antrag der Grünen  Bundestagsfraktion, eine Quote für Aufsichtsratsgremien börsennotierter  Unternehmen einzuführen. Im Moment beträgt der Prozentanteil von Frauen in Aufsichtsrätengerade mal 19%. Die grüne Bundestagsfraktion hat einen klar geregelten Gesetzesvorschlag mit einer 40-Prozent-Quote für die 3.500 börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen vorgelegt. Das Gesetz der Regierung sieht lediglich eine 30% Frauenquote in 108 börsennotierten Unternehmen ab 2016 vor, die aber nur für Neubesetzungen gelten soll.
Sophie Harper (Sprecherin Grüne Jugend München) ergänzt: „ Die momentane Prozentzahl von Frauen in Führungspositionen ist einfach nur peinlich! Dabei würde es mit Sicherheit auch der Unternehmenskultur nutzen, wenn mehr Frauen in der Geschäftsführung und in Aufsichtsräten vertreten wären. Wir haben übrigens eine 50% Frauenquote und sind sehr erfolgreich damit “

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Kinobesuch „Wir sind jung. Wir sind stark“

Als erste Bildungsveranstaltung im neuen Jahr veranstaltete der Vorstand einen Besuch der Kinovorstellung „Wir sind jung. Wir sind stark.“ im Kino MONOPOL am Nordbad. Der Film handelt von den rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen in den Neunzigern und zeigt die Problematik der ausländerfeindlichen Strömungen in Gesellschaften auf, so wie die radikalen Dynamiken in rechtsextremen Gruppierungen. Die Mitglieder der GRÜNE JUGEND München, die sich diesen Film von Burhan Qurbani ansahen, fanden ihn eine filmisch hervorragend umgesetzten Beitrag zum Thema Ausländer_innenfeindlichkeit, der einen gedenken lässt, dass der Hass gegen Asylsuchende in Deutschland noch lange keine Problematik ist, die der Vergangenheit angehört, sondern aktuell wie eh und je ist. Deswegen möchte die GRÜNE JUGEND München weiter Bildungsveranstaltungen gegen Rechtsextremismus und Ausländerhass veranstalten und zum Beispiel Veranstaltungen organisieren, bei denen sich Interessierte näher informieren können. Wenn Ihr noch Anregungen zu weiteren Bildungsveranstaltungen habt, könnt Ihr euch gerne an den Vorstands wenden!

Sophie Harper, Sprecherin

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Pressemitteilung: Hausverbot statt Hausrecht – Abtreibungsgegner darf nicht Chef der Schwangerenberatungsstelle werden

Zum Vorschlag der Münchner CSU mit dem ÖDP-Politiker Markus Hollemann ein aktives Mitglied der »Aktion Lebensrecht für Alle e. V.« zum Referenten für Umwelt und Gesundheit zu wählen, erklärt der Sprecher der GRÜNEN JUGEND München Marcel Rohrlack:
»Ich bin schockiert, wen die CSU hier aus der christlich-fundamentalistischen Mottenkiste gezogen hat. Repräsentiert ein Reaktionärer mit Öko-Label die ›moderne Großstadt-CSU‹, die Josef Schmid im Wahlkampf so betont hat? Schmid muss sein Versprechen von der Besetzung nach Qualifikation einhalten und Personal mit fundiertem Fachhintergrund vorschlagen – und zwar ohne rechtsklerikale Phantasien.«
Sophie Harper, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND München, fügt hinzu: »Ein Abtreibungsgegner darf nicht auf die Schwangerenberatungsstelle losgelassen werden. Die Schwangerenberatungsstelle ist ein Schutzraum. Jemand wie Hollemann verdient dort eher ein Hausverbot als Hausrecht. Statt Männern, die Frauen das Selbstbestimmungsrecht absprechen, stünde es der Stadt gut, den Frauenanteil an der Spitze der städtischen Referate endlich anzuheben.«

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

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Pressemitteilung: GRÜNE JUGEND München stellt sich neu auf

Bei ihrer Jahreshauptversammlung am 22.01.2015 hat die GRÜNE JUGEND München sich mit einem neuen Vorstand für das kommende Jahr neu aufgestellt.
Sophie Harper und Marcel Rohrlack wurden als Sprecherin und Sprecher gewählt. Joel Keilhauer übernimmt den Posten des Schatzmeisters. Kim Zeuner und Cemre Saglam wurden als Beisitzerin und Beisitzer neu gewählt, Mariella Kessler in ihrem Amt als Beisitzerin bestätigt.
„Wir freuen uns auf die Arbeit und wollen uns weiter aktiv in die Stadtpolitik einbringen“, kommentieren die sechs ihre Wahl.

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Wir sind Charlie

Die GRÜNE JUGEND München zeigt sich bestürzt und traurig ob der schrecklichen Morde der letzten drei Tage in Paris. Der Vorstand erklärt daher gemeinsam:
»Diese Verbrechen stellen einen Angriff auf die Freiheit in Frankreich, Europa und allen demokratischen Staaten dar.
Wir bitten Politik, Zivilgesellschaft und Religionen daher, diesem Hass nicht nachzugeben. Das Mitgefühl und der Zusammenhalt, das Aufstehen für die Freiheit des Wortes, müssen jetzt stärker sein als der Hass. Denn wenn wir die Freiheit dem Hass oder der Angst opfern, waren die Terroristen erfolgreich.
Die Freiheit von Wort und Schrift gehört zu den größten Errungenschaften der Aufklärung. Und die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik. Dabei dürfen wir uns aber nicht mit dem antimuslimischen Mob, der vermeintlich das europäische Volk repräsentiert, gemein machen, sondern müssen ein starkes Zeichen für die in Europa gelebte und geliebte Vielfalt setzen! Wer Mitmenschen wegen ihrer Religion mit fundamentalistischen Mördern gleichsetzt, betreibt keine Politik sondern Menschenhatz und sät Hass in einer Gesellschaft. Wir rufen das demokratischen München daher dazu auf, am nächsten Montag ein Zeichen gegen die sogenannte ›Bagida‹ zu setzten.«

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Kätzchen. Kiffen. Kaviar – Her mit dem schönen Leben. Strukturreformtreffen der Grünen Jugend München

Kurz vor dem Neujahrsabend fand die letzte Veranstaltung der GJM im alten Jahr gemütlich bei Kinderpunsch, Saft und selbst gebackenen (veganen) Plätzchen statt. Wir haben uns angeschaut, was gut lief im letzten Jahr, und, wie wir noch erfolgreicher in das neue starten können. Darüber hinaus setzten wir uns mit aktuellen Herausforderungen aber auch mit der ganz grundsätzlichen Struktur der GJM auseinander.

Themen waren unter anderen:

  • dem Format der Mitgliederversammlungen
  • Bildungsveranstaltungen & Bildungsbeirat
  • Einführung einer Organisatorischen Geschäftsführung?
  • Mitgliedergewinnung/-bindung
  • Newsletter
  • Homepage
  • Vorstandsarbeit

Das produktive Treffen brachte viele neue Einblicke und Perspektiven auf die GJM – und sehr viele gute Ideen für die Zukunft. Ein ausführlicher Bericht kommt dann auf unser Jahreshauptversammlung am 22. Januar. Damit sind wir gut für 2015 gewappnet und starten motiviert ins neue Jahr!

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Solidarität mit „Refugee struggle for freedom“

Seit Samstag befinden sich ca. 30 Flüchtlinge aus ganz Deutschland im Hungerstreik am Sendlinger Tor. Mit dem Streik wollen sie die Bevölkerung und die bayerische Staatsregierung auf die desaströsen Umstände aufmerksam machen. Die Schutzsuchenden protestieren gegen die derzeitige Asylpolitik und fordern ein sofortiges Ende dieser menschenunwürdigen Zustände.

Ulrike Müller, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND München sagt hierzu: „Wir solidarisieren uns mit den Schutzsuchenden, die seit Samstag am Sendlinger Tor in den Hungerstreik getreten sind, um für ihre grundlegenden Rechte zu kämpfen, die ihnen durch die bayerische Staatsregierung noch immer verwehrt werden. Es muss endlich aufgehört werden, Flüchtlinge als unerwünschte Eindringlinge zu betrachten und begonnen werden, den Menschen mit dem eigentlich selbstverständlichen Respekt und Mitgefühl zu begegnen, der Teil der Menschenwürde sein sollte. Immer noch sind Misstrauen und Ablehnung in unserer Gesellschaft weit verbreitet und man wartet weiterhin vergeblich auf Gegenmaßnahmen durch die Regierung. Nicht die Flüchtlinge müssen uns dankbar sein, dass wir sie aufnehmen, sondern wir Bürgerinnen und Bürger dieses Landes müssen dankbar sein, dass wir hier in Frieden und Wohlstand leben können!“

„Heilloses Durcheinander in den Erstaufnahmeeinrichtungen und eine Regierung, die alles außer Kontrolle laufen lies“, fügt Simon Andris, Sprecher der GRÜNEN JUGEND München an und fährt fort: „das Ganze im Freistaat, der doch eigentlich für seine Bürokratie bekannt ist. Statt weiter gegen Geflohene zu argumentieren und bei der Bevölkerung Schreckensszenarien zu erzeugen muss sich die Staatsregierung endlich besinnen und die Bevölkerung über die Wichtigkeit des Zuwandern aufgrund der Demografie aufklären, die prekäre Situation der Schutzsuchenden erläutern und den Geflohenen die gleichen Rechte, die auch für Deutsche gelten, zusichern. Selbst der rechts-konservative Flügel der Staatsregierung sollte sich mit Blick auf den Fachkräftemangel, aussterbenden Berufen und vielen offenen Ausbildungsstellen eingestehen, dass das Arbeitsverbot längst ungerechtfertigt ist. Statt Flüchtlinge mit starrem Verteilungsschlüssel nach der Einwohner*innenzahl zu ‚verteilen‘ sollte den Flüchtlingen ihre Standortwahl und die Suche nach Arbeit und – Wohnung selbst überlassen werden. Die Unterbringung in der Massenunterkunft und die Ungewissheit der Asylberechtigung machen die Menschen psychisch krank, was die Zunahme der Suizidrate um 100% von 2013 auf 2014 sehr deutlich belegt. Statt die Geflüchteten in der Erstaufnahmeeinrichtung sich selbst zu überlassen sollte der Aufenthalt der Vermittlung von Sprachkenntnissen und – Informationen dienen, hin zur Selbstständigkeit und Freiheit. Androhungen, den Protest gegebenenfalls zu räumen, wie sie jüngst von KVR-Chef Blume-Beyerle und der Polizei zu hören sind, sind ausgesprochen deplatziert.“

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